Corona: Novemberhilfe 2020

Das Verfahren der Abschlagszahlung für die Novemberhilfe steht. Darauf haben sich Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium geeinigt. Die Novemberhilfe mit einem Umfang von mehr als 10 Mrd. Euro bietet eine zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen ab Ende November erfolgen. Weitere Informationen erhalten Sie in einer Presseerklärung des BMWi.

Das „Term Sheet“ zum Bundesprogramm mit Definition der Antragsberechtigten sowie Bedingungen und Infos zur Antragstellung erhalten Sie hier.

Finanzen

Inhalte dieser Rubrik:

  • Nationale Förderung – Welche Fördermittel können im Inland in Anspruch genommen werden?
  • EU-Förderung – Welche Fördermittel können von der EU in Anspruch genommen werden?
  • Versicherungen – Welche betrieblichen Versicherungen sollten Sie abschließen?
    Was ist beim Thema Rentenversicherung zu beachten?
  • Beratung – Wer kann weiterhelfen?

Fragen und Antworten rund um das Corona-Virus

Liquiditätssicherung für Unternehmen in der Corona-Krise

Bund und Land halten zur Bewältigung der Krise neben der NRW-Soforthilfe weitere Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen bereit. Insbesondere zur kurzfristigen Liquiditätssicherung gibt es verschiedene Finanzierungsangebote. In diesem Kontext laden die NRW.Innovationspartner zu einer kostenlosen Webinarreihe ein, bei der Sie sich über die verschiedenen Finanzierungsangebote informieren können.

Die Termine der Webinare und die Anmeldung finden Sie hier.

Die Präsentation des Webinars vom 20.04.2020 mit Handlungsempfehlungen, verschiedenen Finanzierungs- und Unterstützungsangeboten finden Sie hier.

Die NRW.Innovationspartner unterstützen kleine und mittlere Unternehmen bei ihren Innovations- und Digitalisierungsvorhaben. Hoch spezialisierte Institutionen begleiten Sie mit regional und fachlich differenzierten Beratungsangeboten bei der Planung, Umsetzung und Finanzierung ihrer Projekte.

Das wollen deutsche Unternehmen jetzt wissen

Wo bekomme ich schnell Unterstützung her, wenn ich mein Geschäft vorübergehend schließen oder meine Dienstleistungen einstellen muss? Lohnt sich jetzt noch ein betrieblicher Pandemieplan? Wo bekomme ich aktuelle Infos? Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? Wie kann mein Unternehmen die Krise überleben? Wie bekomme ich Ersatz für Ausfälle? Was ist mit Soforthilfen, Kurzarbeitergeld, Krediten oder Dienstreisen? Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen hat Ihnen der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einer FAQ-Liste zusammengestellt.

Creditreform: Informationen in der Krise

Creditreform stellt Ihnen in kompakter Form Tipps und Kontakte bereit, die Ihnen als Unternehmen wirtschaftlich in der Krisensituation weiterhelfen können.
Weitere Infos finden Sie hier.

Finanzen – Nationale Förderung

Fördermittel in NRW

Bildungsscheck NRW

Seit Inkrafttreten der neuen ESF-Förderrichtlinie 2014 – 2020 des Landes NRW am 1. März 2019 ist die Inanspruchnahme eines Bildungsschecks durch Selbstständige wieder möglich. Hierzu zählen neben Solo-Selbstständigen auch mitarbeitende Eigentümer*innen und Teilhaber*innen, die eine regelmäßige Tätigkeit in dem Unternehmen ausüben und finanzielle Vorteile aus dem Unternehmen ziehen. Diese können im individuellen Zugang einen Bildungsscheck erhalten, sofern sie die Einkommensgrenzen einhalten.
Im betrieblichen Zugang können Mitarbeiter den Bildungsscheck beispielsweise für Online-Seminare und Inhouse-Schulungen in Anspruch nehmen.
Ausführliche Informationen zum Bildungsscheck erhalten sie unter: https://www.regionalagentur.net/betriebe-beschaeftigte/bildungsscheck-nrw/

Beratungsscheck Potenzialberatung

Mittelständische Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter können ab dem Zeitpunkt der Gründung von den Förderkonditionen des Beratungsschecks Potenzialberatung profitieren. Im Rahmen der fünf Themenbereiche Arbeitsorganisation, Kompetenzentwicklung und Qualifizierungsberatung, demografischer Wandel, Digitalisierung und Gesundheit können die Betriebe Unterstützung bei der Erarbeitung betriebsspezifischer Lösungen erhalten. Die Förderung umfasst maximal 10 Tagewerke (zu 50%, maximal aber 500 € je Tag). Weitere Informationen erhalten sie unter: https://www.regionalagentur.net/betriebe-beschaeftigte/potentialberatung/

Förderlotse:

Wegweiser durch die Förderprogramme für Gründer

Damit aus guten, vielversprechenden Geschäftsideen erfolgreiche Unternehmen werden, brauchen Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen eine solide und ausreichende Startfinanzierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet deshalb ein vielfältiges Instrumentarium an geeigneten Finanzierungsbausteinen an. Sie orientieren sich an den besonderen Herausforderungen der Vorgründungs-, Gründungs- und Wachstumsphase. Die wichtigsten Förderprogramme für diese Zielgruppe stellt das BMWi in der Broschüre Förderlotse – Wegweiser durch die Förderprogramme für Gründer vor.

Das Spektrum ist breit gefächert: Zuschüsse zur Sicherung des Lebensunterhaltes in der Startphase gehören genauso dazu wie Darlehen zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln oder passgenaue Programme zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Technologien bis hin zur Förderung junger Unternehmen auf ausländischen Märkten.

Den vollständigen Überblick über alle Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union und deren Kombinationsmöglichkeiten hält die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bereit.

Förderbanken und Kredite

Die Gründung eines Unternehmens oder einer Niederlassung ist in der Regel auch mit größeren Investitionen verbunden. Gerade für diesen Bereich gibt es eine Reihe von Fördermitteln und zinsgünstigen Krediten, die Sie in Anspruch nehmen können. Primär werden diese Mittel über die KfW-Mittelstandsbank und die NRW.BANK vergeben.

Die KfW-Mittelstandsbank bündelt alle Angebote für Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen. Sie fördert Investitionen deutscher Unternehmen im In- und Ausland. Ergänzend zur Investitionsfinanzierung bietet die KfW Mittelstandsbank Existenzgründern und jungen Unternehmen Finanzierungs- und Krisenberatung an.
Die NRW.BANK ist die Förderbank für das Land Nordrhein-Westfalen. Als wettbewerbsneutraler Partner der Banken und Sparkassen setzt sie das gesamte Spektrum kreditwirtschaftlicher Förderprodukte u.a. in der Existenzgründungs- und Mittelstandsförderung ein.
Die Mittel können bei Ihrer Hausbank beantragt werden. Die Banken sind über aktuelle Kreditprogramme informiert und können Sie individuell beraten.

Fehlende Sicherheiten bei einem Kreditantrag können durch Bürgschaften ersetzt werden. Die Bürgschaftsbank NRW ermöglicht mittelständischen Unternehmern und Freiberuflern kreditfinanzierte Investitionen, indem sie für 80 Prozent des Darlehensbetrages (maximal 1.000.000 Euro) eine so genannte Ausfallbürgschaft gewährt. Sie übernimmt damit ein Risiko, das die Hausbanken nicht allein schultern können und hilft Ihnen, eine Erfolg versprechende Geschäftsidee und Investition zu realisieren.

Fördermittel-Beratung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen zu allen Fragen der Unternehmensführung. Förderziel ist es, die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit von KMU zu steigern und Arbeitsplätze zu sichern. Hier finden Sie Infos zur Unternehmensberatung der BAFA.

Die Fördermitteldatenbank der Region Köln/Bonn COMPASS unterstützt Unternehmen bei der Akquirierung von Fördermitteln aus unterschiedlichsten Förderprogrammen.

Hilfe bei der Homeoffice-Einrichtung: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sein bekanntes Förderprogramm „go-digital“ um die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen erweitert. Mit Hilfe des Programms können Fördernehmer bis zu 50 Prozent ihrer Nettoausgaben für unterschiedliche Leistungen bezuschussen lassen, von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise die Einrichtung spezifischer Software und Kommunikationstools oder Cloud-Lösungen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.htm oder https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Redaktion/DE/Kurzmeldungen/Aktuelles/2020/200320-go-digital-homeoffice.html

Der Weg in die Digitalisierung mit go digital – so funktioniert‘s:

  1. Auf der Beraterlandkarte finden Sie Ihr autorisiertes Beratungsunternehmen
  2. Sie schließen mit diesem einen Beratervertrag
  3. Das autorisierte Beraterunternehmen übernimmt die weiteren Schritte des Antragverfahrens und stellt den Förderantrag
  4. Sobald die Bewilligung vorliegt, startet der Beratungs- und Umsetzungsprozess

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 19.05.2020 zudem Förderrichtlinien für das Programm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ veröffentlicht. Mit diesem neuen Programm ergänzt das BMWi seine Digitalisierungsförderung (Go-Digital: Fördergegenstand Beratung) um die Fördergegenstände „Investition“ und „Qualifizierung“.

Das Online-Antragsportal zum Programm „Digital jetzt“ ist seit dem 07.09.2020 hier verfügbar.

Eine Übersicht über die Förderprogramme in NRW zur Beratung kleiner und mittelständischer Unternehmen vor der Gründung sowie die ersten 2 Jahre nach der Gründung, ab dem 3. Jahr nach Gründung und ab dem 5. Jahr hat die IHK Bonn/Rhein-Sieg zusammengestellt. Hier finden Sie den Flyer Stand 08/2020.  Weitere Infos der IHK Bonn/Rhein-Sieg zum Thema Unternehmensförderung finden Sie hier.

Eine Zusammenstellung der IHK Bonn/Rhein-Sieg zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen in der Corona-Krise finden Sie in diesem Flyer vom 07.09.2020 sowie in diesem Merkblatt vom 08.09.2020.

Für die Auswahl geeigneter Förderprogramme vermitteln wir Unternehmen, die sich in Bornheim ansiedeln wollen, gerne einen kompetenten Ansprechpartner für eine persönliche  Beratung.

Spezielle Förderprogramme:

Mikromezzaninfonds Deutschland
Kleine Beteiligungen für Gründer, kleine und junge Unternehmen in NRW

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat 2013 einen neuen Mikromezzaninfonds mit einem Volumen von 35 Millionen Euro aufgelegt. Der Fond bietet Existenzgründern sowie kleinen und jungen Unternehmen wirtschaftliches Eigenkapital bis 50.000 Euro bei einer Laufzeit von zehn Jahren.

Es richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ausbilden, aus der Arbeitslosigkeit gegründet oder von Frauen oder Unternehmern mit Migrationshintergrund geführt werden. Auch gewerblich orientierte Sozialunternehmen sowie umweltorientierte Unternehmen können den Fonds nutzen.

Erwartet wird eine ausreichende wirtschaftliche Tragfähigkeit, die eine vertragsgemäße Abwicklung der Beteiligung erwarten lässt.

Für Rückfragen zu den Beteiligungsmöglichkeiten aus dem Fonds stehen Ihnen die KGB NRW (Kapitalbeteiligungsgesellschaft für die mittelständische Wirtschaft in NRW mbH) und die Bürgschaftsbank NRW zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie in den  Publikationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie unter  www.mikromezzaninfonds-deutschland.de.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Kleine und mittlere Unternehmen (< 250 MA) haben die Möglichkeit, über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie einen Zuschuss zu innovativen Forschungsprojekten zu beantragen.

Weitere Informationen können Sie beim  Zentrum für Innovation und Technik in NRW (ZENIT GmbH) abrufen.

Darüber hinaus bietet die ZENIT GmbH Unterstützung bei Fragen zu den Förderprogrammen und der Antragstellung. Weitere Informationen unter  www.zim-bmwi.de.

Sonderfonds Energieeffizienz der KfW-Bank

Nach Aussagen von Energieberatern können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis zu 20 Prozent der jährlichen Energiekosten sparen. Oft ist es jedoch schwierig, die größten Energieverbraucher in einem komplexen Betrieb zu ermitteln. Hier zeigen professionelle und unabhängige Energieberater Einsparpotenziale auf und schlagen konkrete Maßnahmen zur Verbesserungen der Energiebilanz vor.
Um die Unternehmen bei der Finanzierung der anfallenden Beratungskosten zu unterstützen, haben die KfW Förderbank und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen Sonderfonds „Energieeffizienz in KMU“ gegründet. Zuschüsse gibt es sowohl für eine erste Einschätzung der betrieblichen Energieeffizienz, also eine so genannte Initialberatung, als auch für eine vertiefende Analyse, die Detailberatung.
Im Rahmen der Initialberatung werden das Einsparpotenzial identifiziert und erste Umsetzungsvorschläge gegeben. Weist die Erstanalyse größere Schwachstellen auf, kann eine detaillierte Beratung folgen. Hierbei werden die jeweiligen Einsparziele unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten eingehend bewertet, um ein konkretes Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Energieeffizienz zu erstellen. Die Detailberatung kann aber auch ohne vorhergehende Initialberatung in Anspruch genommen werden.
Kleine und mittlere Unternehmen können für beide Arten der Beratung den Sonderfonds Energieeffizienz in Anspruch nehmen. Für eine ein- bis zweitägige Initialberatung erhalten Unternehmen – nach entsprechender Zusage der KfW – einen Zuschuss in Höhe von jeweils 80 Prozent des maximal förderfähigen Tageshonorars von 800 Euro. Bei einer Detailberatung beträgt der anteilige Zuschuss 60 Prozent des maximal förderfähigen Tageshonorars (800 Euro) – bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 8.000 Euro. Der Beratungszeitraum kann sich über acht Monate erstrecken.

Beantragt werden können die Zuschüsse bei den jeweiligen Regionalpartnern der KfW. Für den Rhein-Sieg-Kreis hat diese Aufgabe die IHK Bonn/Rhein-Sieg übernommen.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bornheim leistet gerne im Vorfeld Unterstützung bei der Antragstellung (Herr Römer, 02222/945-339).

Weitere Informationen zum Sonderfonds Energieeffizienz sind unter energieeffizienz-beratung.de erhältlich.

Das Klimaprofit Center NRW

Seit dem 31. Mai 2016 steht Ihnen ein Service der EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Umweltministeriums NRW zur Verfügung: das Klimaprofit Center NRW. Es bündelt auf einer übersichtlichen Internetplattform Informationen und Angebote rund um den Klimaschutz für Unternehmen in NRW. Unter anderem finden Sie mit Hilfe des Förder.Navi passende Förderprogramme des Landes und des Bundes, Klimaschutznetzwerke in NRW, kostenfreie und kostenpflichtige Beratungen, eine Energieeffizienz-Expertenliste sowie eine Telefon-Hotline. Weitere Informationen finden Sie unter www.energieagentur.nrw.

 

 

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Finanzen – EU-Förderung

EU-Ziel-2-Förderung

Das von der Landesregierung erstellte Operationelle Programm (EFRE) für das Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ für Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2007 von der Kommission in Brüssel genehmigt worden.

Neben der Förderung strukturschwacher Regionen sollen die wirtschaftsstrukturellen Stärken des Landes sowie die besonderen Innovationspotenziale in ganz Nordrhein-Westfalen gezielt unterstützt und weiter ausgebaut werden.

Die strukturpolitischen Schwerpunkte der neuen Förderperiode orientieren sich in starkem Maße an der sogenannten Lissabon-Strategie.

Ein wesentlicher Schwerpunkt wird im Themenbereich Innovation gesetzt. Hierfür ist ein großer Teil der Mittel vorgesehen. Diese Mittel werden – wo immer möglich – nach dem Wettbewerbsprinzip vergeben. Die besten Ideen und Projekte sollen gefördert werden.

Ein zweiter thematischer Förderschwerpunkt ist der Mittelstand: Hier sollen Existenzgründer und Klein- und Mittelunternehmen mit einem zielgerichteten Angebot an Finanzierungs- und Beratungshilfen unterstützt werden.

Auch die spezifischen Probleme der großen Städte stellen einen zentralen Förderschwerpunkt dar.

Grundsätzliche Informationen zum Operationellen Programm EFRE Nordrhein-Westfalen finden sie hier.

Über die neue inhaltliche Schwerpunktsetzung hinaus hat das neue Ziel 2-Programm eine weitere wichtige Änderung: Die Ziel 2-Mittel sind landesweit einsetzbar, eine kleinteilige Fördergebietsabgrenzung, wie sie bisher seitens der EU vorgeschrieben war, gehört der Vergangenheit an.

Ausführliche Informationen über das Programm und die Wettbewerbsaufrufe des Landes NRW in der neuen Förderperiode 2014 – 2020 finden Sie unter  ziel2-nrw.de.

Die Eckpunkte des Operationellen Programms EFRE 2014 – 2020 für Wachstum und Beschäftigung finden Sie hier.

Finanzen – Versicherungen

Bei Gründung eines Unternehmens oder einer Niederlassung sollten Sie auch über einen ausreichenden Versicherungsschutz nachdenken. Welche Versicherungen für Sie sinnvoll sind, hängt zu sehr von der spezifischen Situation Ihres Unternehmens ab, als dass sich eine allgemeingültige Empfehlung geben lässt. Hier finden Sie deshalb zunächst eine Auflistung der wichtigsten Versicherungsarten:

  • Betriebs-Haftpflichtversicherung
    Kommt für Schäden gegenüber Dritten auf
  • Produkt-Haftpflichtversicherung
    Tritt ein, wenn Dritte Schäden durch gelieferte Produkte erleiden
  • Kreditversicherung
    Absicherung ausstehender Zahlungen von Schuldnern (bspw. bei Insolvenz des Schuldners)
  • Einbruch-Diebstahl-Versicherung
    Erstattet Schäden durch Diebstahl, Raub oder Vandalismus
  • Betriebs-Unterbrechungsversicherung
    Bei Unterbrechungen des betrieblichen Ablaufs durch Feuer, Maschinen-, EDV- oder Telefonausfall erstattet die Versicherung die Kosten für den laufenden Betrieb (Miete, Gehälter, etc.)

Neben den hier aufgezählten gibt es eine ganze Reihe weiterer Versicherungsarten. Wir empfehlen Ihnen ein persönliches Gespräch mit einer Versicherung, um Ihren individuellen Bedarf zu klären.

Der Deutsche Versicherungs-Schutzverband bietet Versicherungsanalysen zur Klärung Ihres individuellen Versicherungsbedarfs.

Zusätzlich möchten wir auf eine Informationsseite für Existenzgründer zum Thema Rentenversicherung hinweisen:
http://www.wegweiser-rentenversicherung.info
Die Seite ist entwickelt, speziell um junge Menschen, die sich nach ihrem Studium zu Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Thema Vorsorge beschäftigen, zu informieren. Wegweiser-Rentenversicherung.info enthält spezielle Infos für Existenzgründer. Hier werden Fragen geklärt, wie z.B.: Bin ich Arbeitnehmer oder selbständig? Bin ich „zwangsgeschützt“? Was muss ich als „zwangsgeschütze“ Person in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen?. Bezüglich der privaten Vorsorge zeigt die Seite Möglichkeiten für Existenzgründer auf und hilft mit Tipps und Infos weiter. Fallbeispiele aus der Rentenverischerungs-Praxis können helfen, dem ein oder anderen Problem aus dem Weg zu gehen.
Bei dieser Seite handelt es sich um eine neutrale Informationsplattform, es werden keine Rentenversicherungen verkauft.

Finanzen – Beratung

Was können wir für Sie tun?

Bei der Frage der Finanzierung Ihrer Investitionsentscheidung sollten Sie die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Fördermitteln abklären.

Wir vermitteln Ihnen gerne einen kompetenten Ansprechpartner für eine individuelle, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Fördermittelberatung:

Kreissparkasse Köln
Firmenkundendirektion Vorgebirge/Voreifel

Ralf Wolff (Firmenkundendirektor)
Tel. 02 21 – 22 71 794

Oliver Kindermann (stellvertretender Firmenkundendirektor)
Tel. 02 21 – 22 74 795

Aachener Str. 7 – 13
53359 Rheinbach

Fax 0 22 26 – 9 48 99

eMail: info@ksk-koeln.de
http://www.ksk-koeln.de

Volksbank Köln Bonn eG
Oliver Keyser
Siegesstr. 23 – 25
53332 Bornheim

Tel. 0 22 22 – 74 134
Fax 0 22 22 – 74 179

eMail: oliver.keyser@volksbank-koeln-bonn.de
https://www.volksbank-koeln-bonn.de/

Rhein-Sieg-Kreis
Leiter des Referates Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung
Dr. Hermann Tengler
Kaiser-Wilhelm-Platz 1
53721 Siegburg

Tel. 0 22 41 – 13 – 23 37
Fax 0 22 41 – 13 – 31 16
eMail: hermann.tengler@rhein-sieg-kreis.de

Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg
Referat Existenzgründung und Unternehmensführung
Bonner Talweg 17
53113 Bonn
Ihre Ansprechpartner finden Sie hier

Handwerkskammer zu Köln Geschäftsstelle Bonn
Harald Hoch, MBA
Godesberger Allee 105-107
53175 Bonn

Tel. 02 28 – 60 47 9-60
Fax 02 28 – 60 47 9-66
email: hoch@hwk-koeln.de

Darüber hinaus empfehlen wir Existenzgründern auch das
Startercenter NRW – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Hier finden Sie die Kontaktdaten der Startercenter in Ihrer Nähe.

Finanzen – Links

Der Staat stellt der Wirtschaft in vielfältiger Weise öffentliche Finanzierungshilfen zur Verfügung. Die Finanzierungsprogramme der EU, des Bundes und der Länder sind sehr vielfältig, nicht immer leicht durchschaubar und zum Teil auch kombinierbar.

Anträge auf Fördermittel werden in der Regel von den Kreditinstituten gestellt, die diese der fördermittelgewährenden Stelle zuleiten.

Auf folgenden Webseiten können Sie sich einen ersten Überblick über bestehende Förderprogramme verschaffen:

http://www.kfw.de
Die NRW:BANK ist die zentrale Förderbank des Bundes und bietet viele Informationen zu Förderprogrammen und Gründerthemen.

 http://www.nrwbank.de
Die Investitionsbank NRW ist für die Vergabe günstiger Kredite und Verwaltung von Fördermitteln auf Ebene des Landes Nordrhein-Westfalen zuständig.

Europäisches Mittelstands-Portal
Die EU hat ein neues Internetportal für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) online geschaltet. Das Portal bietet Zugang zu Informationen über das gesamte Spektrum der Politik, Rechtsvorschriften, Programme und Initiativen der EU, die für die KMU in Europa relevant sind.

 COMPASS Fördermitteldatenbank der Region Köln/Bonn
COMPASS unterstützt Unternehmen bei der Akquirierung von Fördermitteln aus unterschiedlichsten Förderprogrammen.