Rückenwind für ein digitales und nachhaltiges NRW

NRW.BANK verlängert Corona-Hilfen und verbessert Konditionen zur Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit

Für den Wiederaufschwung in Nordrhein-Westfalen hat die NRW.BANK ihre in Ergänzung zu den Corona-Hilfen von Land NRW und Bund bereits im letzten Sommer aufgelegten Corona-Hilfsprogramme bis Ende 2021 verlängert. Grundlage hierfür ist das von der EU bis Jahresfrist ausgeweitete Temporary Framework. Ziel der Förderbank ist es, mit ihrem umfassend erweiterten Eigen- und Fremdkapitalangebot Gründern, Unternehmen, Kommunen, Betreibern der öffentlichen und sozialen Infrastruktur und gemeinnützigen Organisationen weiter Planungssicherheit zu geben.

Die Corona-Pandemie hat den Fokus auf die wichtigen Transformationsprozesse unserer Zeit gelenkt: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Beide Themen sind in der Krise nicht nur wichtig geblieben, sondern haben sogar an Bedeutung gewonnen. Um die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in der jetzt wichtigen Phase für Investitionen gezielt zu unterstützen, hat die NRW.BANK die Förderkonditionen weiter verbessert.

Weitere Infos dazu finden Sie hier.

Energie- und Klimaschutzportal Rhein-Sieg

Das Energie- und Klimaschutzportal des Rhein-Sieg-Kreises gibt einen Überblick über zahlreiche Themen zum Energie- und Klimaschutz und bietet Hilfestellungen zur Umsetzung. Es bündelt die bisherigen Online-Angebote der Kreiswirtschaftsförderung (www.energieregion-rhein-sieg.de) und des Kreisumweltamtes (vormals „Klimaschutzportal“).

Die Angebote auf der Homepage richten sich an Unternehmen und Privathaushalte sowie Städte und Gemeinden. Interessierte finden hier Informationen über aktuelle Förderprogramme, unter anderem zur energetischen Sanierung, Photovoltaikanlagen und Dachbegrünungen. Außerdem werden Konzepte und Maßnahmen des Kreises zum Klimaschutz vorgestellt, beispielsweise das „Maßnahmenprogramm 2025“, die Energieagentur Rhein-Sieg e.V. oder das Zertifikat „European Energy Award“, mit dem besonders erfolgreiche Leistungen im Klimaschutz ausgezeichnet werden.

Das bereits seit 2010 verfügbare Solarkataster des Rhein-Sieg-Kreises wurde aktualisiert und um ein neu entwickeltes Gründachkataster ergänzt. In einer kompakten Anwendung lassen sich nun die Möglichkeiten und Bedingungen für die Installation einer Photovoltaik- oder solarthermischen Anlage sowie einer Dachbegrünung abfragen. Darüber hinaus kann die Wirtschaftlichkeit für Anlagen zur Nutzung der Sonnenenergie individuell berechnet werden.

Sinnvoll und fair wirtschaften mit der Gemeinwohl-Bilanz

Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist ein alternatives Wirtschaftsmodell, in dem das oberste Ziel ein gutes Leben für alle ist. Sie basiert auf den Grundwerten Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit, Solidarität und soziale Gerechtigkeit sowie Mitbestimmung und Transparenz.

Herzstück der GWÖ ist die Gemeinwohl-Bilanz. Als weltweit erster Nachhaltigkeitsstandard macht sie den Beitrag eines Unternehmens zum Gemeinwohl vergleichbar und seine Fortschritte messbar. Mehr dazu finden Sie im Flyer „Sinnvoll und fair wirtschaften mit der Gemeinwohl-Bilanz

Die WFG Bornheim hat im Jahr 2020 als erste Wirtschaftsförderungsgesellschaft Deutschlands einen Gemeinwohl-Bericht erstellt und sich im Anschluss an einen umfangreichen Auditierungsprozess bilanzieren lassen.

Mit der Gemeinwohl-Bilanz wird der Beitrag gemessen, den die WFG Bornheim für das Gemeinwohl der Bürger*innen der Stadt Bornheim und der Region Bonn/Rhein-Sieg im Hinblick auf die Erfüllung der oben genannten Grundwerte bezogen auf verschiedene Berührungsgruppen leistet. Externe Auditoren haben die Bewertung des Gemeinwohl-Beitrags in jedem einzelnen Tätigkeitsbereich überprüft und im Rahmen eines Testates dokumentiert.

Das Testat als PDF finden Sie hier.

Den gesamten Gemeinwohl-Bericht und die Gemeinwohl-Bilanz, erstellt nach den Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie für die Geschäftsjahre 2017/2018, können Sie sich hier als PDF downloaden.

Die Kurzfassung des Gemeinwohl-Berichtes finden Sie hier.

Grüne Gründungen

Green Startup-Programm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Unternehmensgründungen und Startups, die auf innovative Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt Digitalisierung verbinden.

Infos darüber, wer sich bewerben kann, was gefördert wird und wie man sich dafür bewerben kann, finden Sie hier

Mehrwert mit Corporate Social Responsibility

Das CSR-Kompetenzzentrum Rheinland der IHK Bonn/Rhein-Sieg hat seine Broschüre „Mehrwert mit Corporate Social Responsibility“ überarbeitet und neue Inhalte aufgenommen. Auf 44 Seiten ist Wissenswertes zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen zusammengetragen worden.

„Die IHK Bonn/Rhein-Sieg steht kleinen und mittelständischen Unternehmen mit einer Reihe von Informationsveranstaltungen, Publikationen und Know-how zur Seite“, stellte IHK-Präsident Stefan Hagen fest: „Die vorgestellten Erfolgsbeispiele veranschaulichen, wie Unternehmerinnen und Unternehmer in unserer Region ihre gesellschaftliche Verantwortung in den vier Handlungsfeldern Markt, Arbeitsplatz, Umwelt und Gemeinwesen ernst nehmen und damit ihren wirtschaftlichen Erfolg steigern.“

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Social Impact von Unternehmen

Die mittelständische Wirtschaft ist in Deutschland einer der wichtigsten Innovationsgeber. Bedingt durch einen gesellschaftlichen Wandel ergeben sich für die Unternehmen unterschiedlichste Herausforderungen aber auch zusätzliche Möglichkeiten zur Gestaltung des eigenen Geschäftsmodells. Neben rein wirtschaftlichen Faktoren oder auch generellen Trends wie z.B. der Digitalisierung oder Klimaverträglichkeit, stellt auch gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens einen grundsätzlichen Wert dar und beeinflusst die Ansprache von Kunden oder auch potenziellen Mitarbeitern.

Informationen zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung“ finden Sie hier:

Die Verschiedenen Stufen von gesellschaftlicher Wirkung – die Wirkungstreppe

Die Agenda 2030 mit den 17 “Sustainable Development Goals” (SDG) als Parameter für nachhaltige Entwicklung

Die DIN ISO 26000 als Leitfaden, um gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen