ÖKOPROFIT Bonn/Rhein-Sieg

Umweltfreundlich wirtschaften und Kosten senken – Neue Runde startet am 4. Juli 2018

Die Einsparung von Energie, Wasser und Betriebsmitteln, die Erhöhung der Ressourceneffizienz oder die Verringerung von Abfallentsorgungskosten sind wichtige betriebswirtschaftliche Faktoren in Unternehmen. Werden diese Potenziale umgesetzt, entsteht gleichzeitig ein Nutzen für den Umwelt- und Klimaschutz.

Hier setzt ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt für Integrierte UmweltTechnik) als Kooperationsprojekt zwischen Kommune und Wirtschaft an. Allein in NRW haben sich in den vergangenen 15 Jahren über 1.700 Unternehmen beteiligt und sparen zusammen 250.000 Tonnen CO2 sowie 69 Millionen Euro jährlich ein.

Nachdem ÖKOPROFIT als Gemeinschaftsprojekt des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn 2013/2014 erfolgreich durchgeführt wurde, startet am 4. Juli 2018 eine neue Runde. Teilnehmen können bis zu 16 Unternehmen jeder Größe und jeder Branche aus dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn. Die Projektlaufzeit beträgt etwa ein Jahr. Interessierte Betriebe können sich bei den unten aufgeführten Kontakten informieren und anmelden. Nach Absprache ist auch ein Einstieg in die laufende Runde noch kurzfristig möglich.

Ihre Vorteile durch ÖKOPROFIT:

  • Kostensenkungen insbesondere durch Einsparungen in den Bereichen Energie, Rohstoffe/Abfall sowie Wasser/Abwasser;
    viele Maßnahmen rechnen sich bereits nach einem Jahr
  • Rechtssicherheit in umweltrelevanten Fragen
  • Erfahrungsaustausch durch acht gemeinsame Workshops;
    zusätzlich je Betrieb fünf Einzeltermine vor Ort
  • Imagegewinn durch öffentliche Auszeichnung als „Ökoprofit-Betrieb“

 Projektträger ist der Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit der Stadt Bonn, unterstützt durch die IHK Bonn/Rhein-Sieg. Die fachliche Beratung der Teilnehmer übernimmt ein Büro mit langjähriger Erfahrung im Umweltmanagement (Arqum GmbH).

ÖKOPROFIT Bonn/Rhein-Sieg wird durch das Umweltministerium NRW, den Rhein-Sieg-Kreis, die Stadt Bonn sowie von den teilnehmenden Betrieben finanziert. Die Eigenleistung eines Betriebs ist abhängig von der Mitarbeiterzahl und liegt für Neueinsteiger zwischen 4.400 € und 5.200 € (netto).

Für Interessenten besteht die Möglichkeit, in einem persönlichen Gespräch individuell vorab zu klären, ob ÖKOPROFIT zum Unternehmen passt und welcher Aufwand und Nutzen zu erwarten sind (unverbindlich und kostenlos).

Weitere Informationen zu dem Projekt ÖKOPROFIT erhalten Sie hier.

Kontakt:

Arqum Gesellschaft für Arbeitssicherheits-, Qualitäts- und Umweltmanagement mbH (Frankfurt)
Herr Baar
Tel.: 069-95 93 20 5-0
E-Mail: Thilo.Baar@arqum.de
www.arqum.de

Rhein-Sieg-Kreis
Lukas Fischer
Tel. 02241-13 33 81
lukas.fischer@rhein-sieg-kreis.de
www.rhein-sieg-kreis.de/oekoprofit

Forschungsfabrik Mikroelektronik

07.06.2018   Digitalisierung benötigt Daten, die in der Regel von Sensoren erfasst werden. Hierfür ist Mikroelektronik und Halbleitertechnik unerlässlich.

Aus diesem Grund hat die Bundesregierung die „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ initiiert, um dem Mittelstand eine Forschungsinfrastruktur und Förderung an die Seite zu stellen und um die Position der europäischen Halbleiter- und Elektronikindustrie im globalen Wettbewerb zu stärken. (https://www.forschungsfabrik-mikroelektronik.de/ ) Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) in Wachtberg, weithin sichtbar durch das große Radom, ist Bestandteil und Zugang zu dieser Form der Forschungsinfrastruktur für die Digitalisierung im Mittelstand.

Die Bonner Wirtschaftsförderung bietet Ihnen, in enger Kooperation mit dem Fraunhofer FHR, die Möglichkeit sich über diese Infrastruktur und die Ansätze der Forschungsfabrik Mikroelektronik zu informieren. Neben der Ansprache von mittelständischen Unternehmen werden auch Kooperationsmöglichkeiten für Start-Ups in diesem Bereich vorgestellt.

Zusätzlich haben Sie auch die Möglichkeit, sich im Rahmen von einer Guided Tour über Anwendungsbeispiele und Kooperationsmöglichkeiten der am Fraunhofer FHR getätigten Forschung zu informieren.

Die Vortragsveranstaltung selber wird im Radom des Fraunhofer FHR stattfinden. Im Anschluss werden Sie die Möglichkeit haben, sich bei einem kleinen Imbiss mit den Referenten auszutauschen und Ihre Gespräche zu vertiefen.

Das detaillierte Programm und den Link zur Anmeldeseite finden Sie hier.

Wann: 28. Juni 2018 ab 16.00 Uhr
Wo: Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR), Fraunhoferstraße 20, 53343 Wachtberg

Programm der Gründungsakademie Rhein-Sieg 1. Halbjahr 2018

17.01.2018     Die Gründungsakademie Rhein-Sieg bietet kostenfreie Workshops zu klassischen Gründungsthemen, wie Businessplan, Steuern und Marketing, aber auch zu Kommunikation, Gestaltung und Suchmaschinenoptimierung der Webseite, Steigerung der Bekanntheit durch Social Media, Online-Marketing, Positionierung und vieles mehr. Ihr Angebot richtet sich nicht nur an Gründungsinteressierte und Unternehmer im Aufbau, sonder auch an Selbstständige und junge Unternehmen, die schon einige Jahre tätig sind oder über Veränderung nachdenken.

Das neue Programm für das erste Halbjahr 2018 ist nun online verfügbar.
Eine detaillierte Beschreibung der Workshop-Inhalte finden Sie auf der Webseite der Gründungsakademie Rhein-Sieg.

Gewerbepark Bornheim-Süd / Alfter-Nord

Unternehmerfrühstück im Restaurant Miss PeppeR

17.10.2017     Die WFG Bornheim lädt die im interkommunalen Gewerbepark Bornheim-Süd / Alfter-Nord angesiedelten Unternehmen zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch ein. Bei einem gemeinsamen Frühstück in angenehmer Atmosphäre bietet sich die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neu hinzugekommene Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort kennen zu lernen sowie bestehende Kontakte zu intensivieren. 

Neben dem Dialog und Ideenaustausch informiert die WFG Bornheim über die aktuellen Entwicklungen des Gewerbeparks Bornheim-Süd / Alfter-Nord. Desweiteren wird der interkommunale Klimamanager, Herr Tobias Gethke, über Fördermöglichkeiten im Bereich Klimaschutz informieren und Beispiele von Unternehmern aus der Region vorstellen.

Termin: Donnerstag, 16. November 2017, 9.00 bis 11.00 Uhr
Ort: American Restaurant Miss PeppeR, Alexander-Bell-Straße 39, 53347 Alfter

Für das Unternehmerfrühstück ist eine Anmeldung erforderlich.

Gemeinsam mehr erreichen

Interkommunale Gewerbeparks

20.06.2017     „Wirtschaft braucht Flächen. Doch in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis werden die Flächen knapp. Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, nicht jedem Erweiterungs- oder Ansiedlungswunsch ohne weiteres stattgeben zu können. Gemeinsam allerdings geht oft noch etwas. In Bornheim und Alfter, Much und Neunkirchen-Seelscheid hat man sich deshalb zusammengetan und gemeinsam Gewerbeflächen entwickelt. Auch in Bonn denkt man über Kooperationen nach.“ Die Fortsetzung finden Sie hier.

Das Wirtschaftsmagazin der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg „Die Wirtschaft“ berichtet im Titelthema der Ausgabe Juni 2017 ab Seite 8 über das Überwinden von Gemeindegrenzen und den Erfolg der gemeinsamen Flächenvermarktung in Bornheim und Alfter (ab Seite 12). Die Zeitschrift als pdf finden Sie hier.

SmartBusinessPlan

Gründerberatung von der Kreissparkasse Köln

24.10.2016    Gründerinnen und Gründer sind der Mittelstand von morgen und für unsere Region besonders wichtig. Wer sich beruflich selbstständig machen will, benötigt einen ausgefeilten Plan, wie er seine Geschäftsidee in die Tat umsetzen kann.

Bei der Kreissparkasse Köln können Gründerinnen und Gründer ab sofort die Vollversion der Planungssoftware SmartBusinessPlan kostenlos und unverbindlich nutzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Expo Real 2016

Wirtschaftsstandort Bornheim zunehmend im Fokus

12.10.2016    Rund 39.000 Teilnehmer aus 77 Ländern besuchten die „Expo Real“, die Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, die Anfang Oktober in München stattfand. Unter ihnen war auch Joachim Strauß, Prokurist der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Bornheim (WFG), der am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Köln-Bonn zahlreiche Gespräche mit Investoren und Unternehmen führte. Eröffnet wurde der Stand mit dem Titel „Entwicklungspotenziale für die Immobilienwirtschaft“ vom Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, dem Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath und dem NRW-Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Michael Groschek.

Da die Gewerbeflächen im Stadtgebiet Bornheim in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickelt und vermarktet wurden, stehen sie bei der interkommunalen Zusammenarbeit in der Region Bonn/Rhein-Sieg zunehmend im Fokus. Die WFG Bornheim führt regelmäßig Gespräche mit den benachbarten Kommunen, um gemeinsam die Voraussetzungen für die Ansiedlung internationaler Unternehmen zu schaffen. Insbesondere die Expo Real bietet dazu eine gute Plattform.

(von links:) Stefan Raetz, Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Joachim Strauß, Prokurist der WFG Bornheim, Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderin der Bundesstadt Bonn, und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises auf dem Gemeinschaftsstand der Metropolregion Köln-Bonn.

Ein weiteres großes Thema am Gemeinschaftsstand auf der „Expo Real“ war die Entwicklung und Sicherung von weiteren Gewerbeflächen in Bornheim und der Region. Gesprächspartner waren unter anderem der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW sowie der Flächenpool NRW. „Die künftige Herausforderung wird sein“, so Joachim Strauß, „weiterhin geeignete Flächen zu akquirieren, um die erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung der vergangen Jahre fortzuführen.“ Dabei sei der Interessenausgleich zwischen der Landwirtschaft als traditionellem Wirtschaftsfaktor in Bornheim sowie den Bedürfnissen von Freizeit, Erholung, Wohnen und Gewerbe von entscheidender Bedeutung.