Aktuelles

ÖKOPROFIT Bonn/Rhein-Sieg

Umweltfreundlich wirtschaften und Kosten senken – Neue Runde startet am 4. Juli 2018

Die Einsparung von Energie, Wasser und Betriebsmitteln, die Erhöhung der Ressourceneffizienz oder die Verringerung von Abfallentsorgungskosten sind wichtige betriebswirtschaftliche Faktoren in Unternehmen. Werden diese Potenziale umgesetzt, entsteht gleichzeitig ein Nutzen für den Umwelt- und Klimaschutz.

Hier setzt ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt für Integrierte UmweltTechnik) als Kooperationsprojekt zwischen Kommune und Wirtschaft an. Allein in NRW haben sich in den vergangenen 15 Jahren über 1.700 Unternehmen beteiligt und sparen zusammen 250.000 Tonnen CO2 sowie 69 Millionen Euro jährlich ein.

Nachdem ÖKOPROFIT als Gemeinschaftsprojekt des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn 2013/2014 erfolgreich durchgeführt wurde, startet am 4. Juli 2018 eine neue Runde. Teilnehmen können bis zu 16 Unternehmen jeder Größe und jeder Branche aus dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn. Die Projektlaufzeit beträgt etwa ein Jahr. Interessierte Betriebe können sich bei den unten aufgeführten Kontakten informieren und anmelden. Nach Absprache ist auch ein Einstieg in die laufende Runde noch kurzfristig möglich.

Ihre Vorteile durch ÖKOPROFIT:

  • Kostensenkungen insbesondere durch Einsparungen in den Bereichen Energie, Rohstoffe/Abfall sowie Wasser/Abwasser;
    viele Maßnahmen rechnen sich bereits nach einem Jahr
  • Rechtssicherheit in umweltrelevanten Fragen
  • Erfahrungsaustausch durch acht gemeinsame Workshops;
    zusätzlich je Betrieb fünf Einzeltermine vor Ort
  • Imagegewinn durch öffentliche Auszeichnung als „Ökoprofit-Betrieb“

 Projektträger ist der Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit der Stadt Bonn, unterstützt durch die IHK Bonn/Rhein-Sieg. Die fachliche Beratung der Teilnehmer übernimmt ein Büro mit langjähriger Erfahrung im Umweltmanagement (Arqum GmbH).

ÖKOPROFIT Bonn/Rhein-Sieg wird durch das Umweltministerium NRW, den Rhein-Sieg-Kreis, die Stadt Bonn sowie von den teilnehmenden Betrieben finanziert. Die Eigenleistung eines Betriebs ist abhängig von der Mitarbeiterzahl und liegt für Neueinsteiger zwischen 4.400 € und 5.200 € (netto).

Für Interessenten besteht die Möglichkeit, in einem persönlichen Gespräch individuell vorab zu klären, ob ÖKOPROFIT zum Unternehmen passt und welcher Aufwand und Nutzen zu erwarten sind (unverbindlich und kostenlos).

Weitere Informationen zu dem Projekt ÖKOPROFIT erhalten Sie hier.

Kontakt:

Arqum Gesellschaft für Arbeitssicherheits-, Qualitäts- und Umweltmanagement mbH (Frankfurt)
Herr Baar
Tel.: 069-95 93 20 5-0
E-Mail: Thilo.Baar@arqum.de
www.arqum.de

Rhein-Sieg-Kreis
Lukas Fischer
Tel. 02241-13 33 81
lukas.fischer@rhein-sieg-kreis.de
www.rhein-sieg-kreis.de/oekoprofit

Forschungsfabrik Mikroelektronik

07.06.2018   Digitalisierung benötigt Daten, die in der Regel von Sensoren erfasst werden. Hierfür ist Mikroelektronik und Halbleitertechnik unerlässlich.

Aus diesem Grund hat die Bundesregierung die „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ initiiert, um dem Mittelstand eine Forschungsinfrastruktur und Förderung an die Seite zu stellen und um die Position der europäischen Halbleiter- und Elektronikindustrie im globalen Wettbewerb zu stärken. (https://www.forschungsfabrik-mikroelektronik.de/ ) Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) in Wachtberg, weithin sichtbar durch das große Radom, ist Bestandteil und Zugang zu dieser Form der Forschungsinfrastruktur für die Digitalisierung im Mittelstand.

Die Bonner Wirtschaftsförderung bietet Ihnen, in enger Kooperation mit dem Fraunhofer FHR, die Möglichkeit sich über diese Infrastruktur und die Ansätze der Forschungsfabrik Mikroelektronik zu informieren. Neben der Ansprache von mittelständischen Unternehmen werden auch Kooperationsmöglichkeiten für Start-Ups in diesem Bereich vorgestellt.

Zusätzlich haben Sie auch die Möglichkeit, sich im Rahmen von einer Guided Tour über Anwendungsbeispiele und Kooperationsmöglichkeiten der am Fraunhofer FHR getätigten Forschung zu informieren.

Die Vortragsveranstaltung selber wird im Radom des Fraunhofer FHR stattfinden. Im Anschluss werden Sie die Möglichkeit haben, sich bei einem kleinen Imbiss mit den Referenten auszutauschen und Ihre Gespräche zu vertiefen.

Das detaillierte Programm und den Link zur Anmeldeseite finden Sie hier.

Wann: 28. Juni 2018 ab 16.00 Uhr
Wo: Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR), Fraunhoferstraße 20, 53343 Wachtberg

Programm der Gründungsakademie Rhein-Sieg 1. Halbjahr 2018

17.01.2018     Die Gründungsakademie Rhein-Sieg bietet kostenfreie Workshops zu klassischen Gründungsthemen, wie Businessplan, Steuern und Marketing, aber auch zu Kommunikation, Gestaltung und Suchmaschinenoptimierung der Webseite, Steigerung der Bekanntheit durch Social Media, Online-Marketing, Positionierung und vieles mehr. Ihr Angebot richtet sich nicht nur an Gründungsinteressierte und Unternehmer im Aufbau, sonder auch an Selbstständige und junge Unternehmen, die schon einige Jahre tätig sind oder über Veränderung nachdenken.

Das neue Programm für das erste Halbjahr 2018 ist nun online verfügbar.
Eine detaillierte Beschreibung der Workshop-Inhalte finden Sie auf der Webseite der Gründungsakademie Rhein-Sieg.

Gewerbepark Bornheim-Süd / Alfter-Nord

Unternehmerfrühstück im Restaurant Miss PeppeR

17.10.2017     Die WFG Bornheim lädt die im interkommunalen Gewerbepark Bornheim-Süd / Alfter-Nord angesiedelten Unternehmen zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch ein. Bei einem gemeinsamen Frühstück in angenehmer Atmosphäre bietet sich die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neu hinzugekommene Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort kennen zu lernen sowie bestehende Kontakte zu intensivieren. 

Neben dem Dialog und Ideenaustausch informiert die WFG Bornheim über die aktuellen Entwicklungen des Gewerbeparks Bornheim-Süd / Alfter-Nord. Desweiteren wird der interkommunale Klimamanager, Herr Tobias Gethke, über Fördermöglichkeiten im Bereich Klimaschutz informieren und Beispiele von Unternehmern aus der Region vorstellen.

Termin: Donnerstag, 16. November 2017, 9.00 bis 11.00 Uhr
Ort: American Restaurant Miss PeppeR, Alexander-Bell-Straße 39, 53347 Alfter

Für das Unternehmerfrühstück ist eine Anmeldung erforderlich.

Gemeinsam mehr erreichen

Interkommunale Gewerbeparks

20.06.2017     „Wirtschaft braucht Flächen. Doch in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis werden die Flächen knapp. Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, nicht jedem Erweiterungs- oder Ansiedlungswunsch ohne weiteres stattgeben zu können. Gemeinsam allerdings geht oft noch etwas. In Bornheim und Alfter, Much und Neunkirchen-Seelscheid hat man sich deshalb zusammengetan und gemeinsam Gewerbeflächen entwickelt. Auch in Bonn denkt man über Kooperationen nach.“ Die Fortsetzung finden Sie hier.

Das Wirtschaftsmagazin der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg „Die Wirtschaft“ berichtet im Titelthema der Ausgabe Juni 2017 ab Seite 8 über das Überwinden von Gemeindegrenzen und den Erfolg der gemeinsamen Flächenvermarktung in Bornheim und Alfter (ab Seite 12). Die Zeitschrift als pdf finden Sie hier.

SmartBusinessPlan

Gründerberatung von der Kreissparkasse Köln

24.10.2016    Gründerinnen und Gründer sind der Mittelstand von morgen und für unsere Region besonders wichtig. Wer sich beruflich selbstständig machen will, benötigt einen ausgefeilten Plan, wie er seine Geschäftsidee in die Tat umsetzen kann.

Bei der Kreissparkasse Köln können Gründerinnen und Gründer ab sofort die Vollversion der Planungssoftware SmartBusinessPlan kostenlos und unverbindlich nutzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Expo Real 2016

Wirtschaftsstandort Bornheim zunehmend im Fokus

12.10.2016    Rund 39.000 Teilnehmer aus 77 Ländern besuchten die „Expo Real“, die Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, die Anfang Oktober in München stattfand. Unter ihnen war auch Joachim Strauß, Prokurist der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Bornheim (WFG), der am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Köln-Bonn zahlreiche Gespräche mit Investoren und Unternehmen führte. Eröffnet wurde der Stand mit dem Titel „Entwicklungspotenziale für die Immobilienwirtschaft“ vom Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, dem Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath und dem NRW-Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Michael Groschek.

Da die Gewerbeflächen im Stadtgebiet Bornheim in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickelt und vermarktet wurden, stehen sie bei der interkommunalen Zusammenarbeit in der Region Bonn/Rhein-Sieg zunehmend im Fokus. Die WFG Bornheim führt regelmäßig Gespräche mit den benachbarten Kommunen, um gemeinsam die Voraussetzungen für die Ansiedlung internationaler Unternehmen zu schaffen. Insbesondere die Expo Real bietet dazu eine gute Plattform.

(von links:) Stefan Raetz, Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Joachim Strauß, Prokurist der WFG Bornheim, Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderin der Bundesstadt Bonn, und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises auf dem Gemeinschaftsstand der Metropolregion Köln-Bonn.

Ein weiteres großes Thema am Gemeinschaftsstand auf der „Expo Real“ war die Entwicklung und Sicherung von weiteren Gewerbeflächen in Bornheim und der Region. Gesprächspartner waren unter anderem der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW sowie der Flächenpool NRW. „Die künftige Herausforderung wird sein“, so Joachim Strauß, „weiterhin geeignete Flächen zu akquirieren, um die erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung der vergangen Jahre fortzuführen.“ Dabei sei der Interessenausgleich zwischen der Landwirtschaft als traditionellem Wirtschaftsfaktor in Bornheim sowie den Bedürfnissen von Freizeit, Erholung, Wohnen und Gewerbe von entscheidender Bedeutung.

Ansiedlungsberatung

Für Fragen zur Ansiedlung Ihres Unternehmens am Standort Bornheim vereinbaren wir jederzeit gerne einen persönlichen Beratungstermin.

Ihre Ansprechpartner sind für:

Grundstückskauf /
Standortbedingungen
 
Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Bornheim
Herr Joachim Strauß
Rathausstraße 2
53332 BornheimTel. 02222 / 945 –223
Fax 02222 / 945 – 590
eMail: Strauss@wfg-bornheim.de
Internet: www.wfg-bornheim.de
Baugenehmigungen /
Planungsrecht
 
Stadt Bornheim
Fachbereich Bauwesen (6.63)
Herr Bernd Steinborn
Rathausstraße 2
53332 BornheimTel. 02222 / 945 – 318

Darüber hinaus finden Sie hier zu grundsätzlichen Fragen rund um die Ansiedlung von Unternehmen am Standort Bornheim spezielle Informationen zu folgenden Themen:

Anmerkung: Nichts für Eilige. Nehmen Sie sich hierzu Zeit!

Unternehmensgründung

Förderlotse

Wegweiser durch die Förderprogramme für Gründer

Damit aus guten, vielversprechenden Geschäftsideen erfolgreiche Unternehmen werden, brauchen Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen eine solide und ausreichende Startfinanzierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet deshalb ein vielfältiges Instrumentarium an geeigneten Finanzierungsbausteinen an. Sie orientieren sich an den besonderen Herausforderungen der Vorgründungs-, Gründungs- und Wachstumsphase. Die wichtigsten Förderprogramme für diese Zielgruppe stellt das BMWi in diesem Ratgeber vor.

Unternehmensgründung weiterlesen

Unternehmensgründung – Rechtsformen von Unternehmen

Ein bestehendes Unternehmen hat zwei grundlegende Möglichkeiten, an einem neuen Standort in Deutschland tätig zu werden:

  • durch Gründung eines selbstständigen Tochterunternehmens mit einer eigenen Rechtsform oder
  • durch Gründung einer Niederlassung, in Form einer:
    – selbstständigen Zweigniederlassung oder einer
    – unselbstständigen Zweigniederlassung (sog. Betriebsstätte)

Ob Sie ein gänzlich neues Unternehmen gründen oder eine Niederlassung ist abhängig von vielen Faktoren: Steuern, Unternehmensorganisation, Unternehmensziele etc. Die folgende Fragenliste gibt einen Eindruck, welche Faktoren eine Rolle spielen können. Unternehmensgründung – Rechtsformen von Unternehmen weiterlesen

Unternehmensgründung – GbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Die GbR (auch BGB-Gesellschaft, da für sie das Bürgerliche Gesetzbuch und nicht das Handelsgesetzbuch HGB gilt) entspricht weitgehend der Einzelunternehmung. Auch für die GbR wird kein Mindestkapital benötigt und die Gründungsformalitäten halten sich in engen Grenzen.

Im Gegensatz zur Einzelunternehmung können sich in der GbR mehrere Gesellschafter zusammenschließen. In der Regel schließen diese einen Gesellschaftervertrag, in dem die Beziehung der Gesellschafter geregelt ist (dies ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber empfehlenswert). Unternehmensgründung – GbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts weiterlesen

Unternehmensgründung – GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Die GmbH ist im Gegensatz zur oHG oder KG keine Personengesellschaft, sondern eine Kapitalgesellschaft, d.h. das Wesen der GmbH ist nicht durch den Zusammenschluss von Personen gekennzeichnet, sondern durch die Einbringung von Kapital. Dadurch ergeben sich sowohl in rechtlicher Hinsicht (s. GmbH-Gesetz), aber auch in steuerlicher Hinsicht Besonderheiten. Die GmbH ist nicht einkommensteuerpflichtig, sie ist körperschaftsteuerpflichtig (mehr unter Steuern). Unternehmensgründung – GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung weiterlesen

Unternehmensgründung – AG – Aktiengesellschaft

Merkmale einer Aktiengesellschaft

Eine Aktiengesellschaft ist eine sog. Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person). Die Gesellschafter (Aktionäre) der AG sind über Anteile (Aktien) an der Gesellschaft beteiligt. Sie haften nicht persönlich, sondern lediglich die AG haftet mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Eine Aktiengesellschaft ist immer eine Handelsgesellschaft im Sinne des HGB und somit zwingend in das Handelsregister einzutragen. Unternehmensgründung – AG – Aktiengesellschaft weiterlesen

Unternehmensgründung – Niederlassung

Begriff und Abgrenzung

Wenn Sie an einem anderen Standort tätig sein möchten, müssen Sie nicht unbedingt ein neues Unternehmen gründen – Sie können auch eine Niederlassung gründen. Hierbei ist zwischen zwei grundsätzlichen Varianten zu unterscheiden:

  1. der Gründung einer selbstständigen Zweigniederlassung oder
  2. einer unselbstständigen Zweigniederlassung (auch Betriebsstätte)

Unternehmensgründung – Niederlassung weiterlesen

Unternehmensgründung – Rechtsformen im Vergleich

Rechtsform Einzelkaufmännisches Unternehmen
GbR / OHG KG GmbH AG
Rechtsgrundlagen BGB, bei Eintragung in das Handelsregister HGB §§ 705-740 BGB, OHG: zusätzlich §§ 105-160 HGB) §§ 161-171a HGB und §§ 705-740 BGB GmbH-Gesetz Aktiengesetz
Unternehmensform Ein-Personen-Gesellschaft Personengesellschaft Personengesellschaft Kapitalgesellschaft Kapitalgesellschaft
Gründungskapital / Einlage 25.000 € 50.000 €
Haftung Unternehmer haftet mit seinem gesamten Privatvermögen Gesamthandvermögen: Alle Gesellschafter haften mit ihrem gesamten privaten Vermögen für alle Verbindlichkeiten der Gesellschaft Komplementäre haften uneingeschränkt, Kommanditisten nur in Höhe ihrer Einlagen Haftung der Gesellschaft ist auf das Stammkapital beschränkt, d.h. die Gesellschafter haften nur in Höhe ihrer Einlagen. Die Gesellschaft haftet mit ihrem gesamten Firmenvermögen. Haftung der Gesellschaft ist auf das Stammkapital beschränkt, d.h. die Gesellschafter haften nur in Höhe ihrer Einlagen (Aktien).
Leitung Inhaber Jeder Gesellschafter, sofern nicht vertraglich anders geregelt Komplementär(e) Geschäftsführer Vorstand
Vorteile Kreditwürdigkeit durch persönliche Haftung.

Geringe Gründungsformalitäten und –kosten.

Entscheidungsbefugnisse beim Inhaber.

Verrechnung von Verlusten mit anderen Einkommensquellen möglich.

Kreditwürdigkeit durch persönliche Haftung.

Verrechnung von Verlusten mit anderen Einkommensquellen möglich.

Kreditwürdigkeit durch persönliche Haftung.

Verrechnung von Verlusten mit anderen Einkommensquellen möglich.

Trennung Privat- und Gesellschaftsvermögen.

Begrenzte Haftung.

Sacheinlagen zur Gründung möglich.

Geschäftsführer muss nicht Gründer sein.

Geschäftsführergehalt ist Betriebsausgabe.

Trennung Privat- und Gesellschaftsvermögen.

Erleichterte AG-Gründung durch die sog. „Kleine AG“.

Nachteile Haftung des Eigentümers mit Privatvermögen.

Geringe soziale Absicherung.

Haftung der Gesellschafter für Gesamtverbindlichkeiten mit privatem Vermögen Haftung der Komplementäre für Gesamtverbindlichkeiten mit privatem Vermögen Hoher Gründungsaufwand.

Stammkapital.

Gesetzliche Rechnungslegungs- und Publizitätspflichten.

Kreditwürdigkeit durch Haftungsbeschränkung begrenzt.

Höherer Gründungsaufwand als GmbH.

Stammkapital.

Gesetzliche Rechnungslegungs- und Publizitätspflichten.

Kein unmittelbarer Einfluss der Aktionäre .

Die Tabelle „Rechtsformen im Vergleich“ finden sie hier als pdf – diese Version eignet sich auch für den Ausdruck.

Unternehmensgründung – Entscheidungshilfen

Welche Rechtsform ist die Richtige ?

Welche Rechtsform für Ihr Unternehmen die *Beste* ist, lässt sich hier nicht beantworten. Aber – Sie finden hier eine Reihe wichtiger Fragen, die Ihnen helfen werden, Ihre eigene Situation bzw. die Ihres Unternehmens zu analysieren. So erhalten Sie eine erste Orientierung und können die Entscheidung detaillierter mit Ihrer Unternehmens- oder Steuerberatung diskutieren. Unternehmensgründung – Entscheidungshilfen weiterlesen

Unternehmensgründung – Checkliste

Was ist zu tun ?

  • Informieren Sie sich zunächst über die unterschiedlichen Rechtsformen, die für Ihr Unternehmen in Frage kommen.
  • Konsultieren Sie einen Steuerberater/Unternehmensberater, bevor Sie sich endgültig für eine Rechtsform entscheiden.
  • Sofern Sie keine Einzelunternehmung gründen sondern eine Gesellschaft, bereiten Sie den Gesellschaftervertrag vor. Die Hilfe eines Rechtsanwaltes hierbei ist zu empfehlen.
  • Prüfen Sie die Voraussetzungen zur Gründung. Benötigen Sie eine Mindestkapitalausstattung, ist eine besondere Genehmigung für Ihre unternehmerische Tätigkeit notwendig?
  • Suchen Sie sich einen Notar Ihres Vertrauens, bei dem Sie den Gesellschaftervertrag aufsetzen. Mit Unterzeichnung des Vertrages ist Ihr Unternehmen gegründet.
  • Kapitalgesellschaften gelten erst mit erfolgter Eintragung in das Handelsregister als offiziell gegründet und damit voll geschäftsfähig.

Unternehmensgründung – Beratung

Wer kann weiterhelfen?

Sie benötigen Unterstützung bei der Gründung Ihres Unternehmens oder Ihrer Niederlassung? Für Unternehmen, die sich in Bornheim ansiedeln möchten, vermitteln wir Ihnen gerne einen kompetenten Ansprechpartner bzw. stellen den Erstkontakt zu den jeweiligen öffentlichen Beratungsstellen zum Thema Unternehmensgründung her.

STARTERCENTER Bonn/Rhein-Sieg
Das STARTERCENTER Bonn/Rhein/Sieg ist ein Zusammenschluss von acht öffentlichen Partnern in der Region Bonn/Rhein-Sieg. Es unterstützt und berät Existenzgründerinnen und Existenzgründer (kostenlose Hotline-Nummer: 0800 000 7386).

http://www.startercenter-bonn-rhein-sieg.de
Kostenlose Hotline-Nummer: 0800 000 7386

Interessenten können jederzeit auch vor Ort einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren, u. a. bei folgenden Stellen:

Rhein-Sieg-Kreis
Referat Wirtschaftsförderung
Herr Dr. Hermann Tengler
Kaiser-Wilhelm-Platz 1
53721 Siegburg

Tel. 02241 – 13 – 23 37
Fax 02241 – 13 – 31 16
eMail: hermann.tengler@rhein-sieg-kreis.de

Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg
Referat Existenzgründung und Unternehmensführung
Bonner Talweg 17
53113 Bonn

Herr Karl Reiners
Tel. 0228 – 22 84 – 166
eMail: reiners@bonn.ihk.de

Frau Gerlinde Waering
Tel. 0228 – 22 84 – 131
eMail: waering@bonn.ihk.de

 

Handwerkskammer zu Köln
Servicecenter der Unternehmensberatung
Herr Harald Hoch
Heumarkt 12
50667 Köln
Tel. 0221 – 2022760 (Mo,Mi) oder 0228 – 60479-60 (Di,Do,Fr)
Fax 0228 – 60479-66
eMail: hoch@hwk-koeln.de

Unternehmensgründung – Links zum Thema

Gute Beratung ist das A und O für Existenzgründer und junge Unternehmer. Wir empfehlen Ihnen deshalb folgende Links zum Thema Unternehmensgründung:

http://www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de/
Die Gründungsakademie Rhein-Sieg unterstützt Gründungsinteressierte, Selbstständige sowie junge und bereits etablierte mittelständische Unternehmen mit einem breiten Qualifizierungs-Programm mit Informationsveranstaltungen, Stammtischen, Seminaren und Workshops.
Hier finden Sie das Programm für das erste Halbjahr 2018.

http://www.startercenter-bonn-rhein-sieg.de
STARTERCENTER Bonn/Rhein-Sieg
Kostenlose Hotline-Nummer lautet: 0800 000 7386

http://www.kfw-mittelstandsbank.de
Die KfW Mittelstandsbank bietet als Gründer- und Mittelstandsbank eine Vielzahl an Finanzierungsinstrumenten für Unternehmen

http://www.existenzgruender.de
Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

https://www.startnext.com/
Projektfinanzierung durch Crowdfunding.
Startnext ist die größte Crowdfunding-Community in Deutschland/Österreich/Schweiz.

Businessplan

Ein sorgfältig ausgearbeiteter Businessplan ist die Grundlage für Ihren erfolgreichen Start in die Selbständigkeit. Er hilft Ihnen, die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten Ihres Vorhabens richtig einzuschätzen, und dient den Kreditinstituten, der Industrie- und Handelskammer oder anderen externen Stellen als Grundlage, die Realisierbarkeit des Existenzvorhabens zu prüfen.

Es ist also empfehlenswert, dass Sie sich im Vorfeld einer Unternehmensgründung oder –erweiterung die Zeit zum Aufstellen eines Businessplans nehmen. Hierzu finden Sie anliegend Muster als pdf-Dateien der IHK Bonn/Rhein-Sieg und der IHK München/Oberbayern.

Darüber hinaus bietet die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg regelmäßig Basisseminare zur Aufstellung eines Businessplans an. Nähere Informationen und Termine entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsplan der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Weitergehende Beratung zum Thema Businessplan oder Existenzgründung finden sie hier.

Handelsregister – das Verzeichnis der Kaufleute

Bedeutung des Handelsregisters

Im Handelsregister werden alle kaufmännisch geführten Unternehmen verzeichnet. Das Register wird am lokal zuständigen Amtsgericht geführt. Das Handelsregister ist öffentlich und kann von jedermann kostenlos eingesehen werden. Durch die Offenlegung der rechtlichen Verhältnisse des Unternehmens dient das Handelsregister der Rechtssicherheit im Geschäftsverkehr, d.h. die eingetragenen Tatbestände des Unternehmens besitzen Rechtsgültigkeit.

Bedeutsam ist die Eintragung, da hierdurch die Rechtsgrundlage der Unternehmenstätigkeit bestimmt wird: ins Handelsregister eingetragene Unternehmen unterliegen dem Handelsgesetzbuch (HGB) und nicht mehr dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Einzelheiten hierzu finden Sie unter Rechtsfolgen.

Wer wird eingetragen?

Ob Ihr Unternehmen in das Handelsregister eingetragen werden muss, ist von der Rechtsform Ihres Unternehmens (s. hierzu Rechtsformen) sowie dem Umfang und der Art des Geschäftsbetriebs (s. unten) abhängig: Handelsregister – das Verzeichnis der Kaufleute weiterlesen

Handelsregister – Rechtsfolgen des Handelsregistereintrags

Die Eintragung Ihres Unternehmens hat einige weitreichende rechtliche Folgen für Ihre unternehmerische Tätigkeit: Sie sind als Kaufmann tätig unterliegen nicht mehr den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches, sondern denen des Handelsgesetzbuches. Hier finden Sie eine kurze Darstellung der wichtigsten Dinge, die Sie beachten müssen. Handelsregister – Rechtsfolgen des Handelsregistereintrags weiterlesen

Handelsregister – Beratung

Die Eintragung eines Unternehmens in das Handelsregister wird in der Regel begleitet von einer Stellungnahme der örtlichen Industrie- und Handelskammer. Bei Fragen zum Verfahren sollten Sie sich an die Experten der IHK wenden. Bei einem konkreten Ansiedlungsvorhaben in Bornheim steht Ihnen die WFG Bornheim natürlich auch gerne zur Seite, um entsprechende Kontakte zu vermitteln.

Gewerbeanmeldung

Eine gewerbliche Tätigkeit muss i.d.R. beim lokalen Gewerbeamt angemeldet werden. Aber: nicht jede selbständige Tätigkeit ist automatisch eine gewerbliche Tätigkeit. Einige Berufsgruppen fallen nicht hierunter und müssen sich auch nicht beim Gewerbeamt anmelden. Hierzu zählen:

  1. Freiberufler
    Definition lt. EStG. Freiberuflich tätige Personen und Unternehmen müssen keine Gewerbeanmeldung durchführen, sondern melden sich direkt beim  zuständigen Finanzamt an.
  2. Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe
    Für Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe gilt dasselbe wie für Freiberufler. Sie melden Sich direkt beim Finanzamt an und nicht beim Gewerbeamt.

Sonderfall Handwerk: Handwerksunternehmen unterliegen besonderen Auflagen – vor der Anmeldung müssen Handwerksbetriebe in die Handwerksrolle eingetragen werden. Für Informationen hierzu wenden Sie sich bitte an die  Handwerkskammer Köln.

Alle übrigen Unternehmen sind verpflichtet, ihr Gewerbe dem zuständigen (lokalen) Gewerbeamt anzuzeigen. Auch Zweigniederlassungen, Vertriebsbüros und unselbständige Filialen müssen am Betriebssitz angemeldet werden.

Vorbereitung

Bevor Sie die Gewerbeanmeldung vollziehen, müssen folgende Vorbereitungen abgeschlossen sein:

  • Bei ausländischen Unternehmen: Beantragung und Erhalt einer gültigen und uneingeschränkten Aufenthaltsgenehmigung (s. Ausländerrecht)
  • Gründung des Unternehmens (s. Unternehmensgründung)
  • Eintrag in das Handelsregister, falls notwendig oder freiwillig gewünscht (s. Handelsregister)
  • Wichtig: Klärung, ob Sie ein genehmigungspflichtiges Gewerbe betreiben

Die Anmeldung

Die Anmeldung Ihres Gewerbes sollte zeitgleich mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit erfolgen, spätestens jedoch zwei Wochen danach. Andernfalls können Sie mit empfindlichen Bussgeldern belegt werden. Zur Gewerbeanmeldung muss eine gesetzlich berechtigter Unternehmensvertreter, bzw. eine hiervon bevöllmächtigte Person, persönlich erscheinen.

Notwendige Dokumente

Vorausgesetzt, Sie betreiben kein genehmigungspflichtiges Gewerbe, benötigen Sie zur Anmeldung die folgenden Dokumente:

  • Gewerbemeldeformular (erhalten Sie in der Gewerbemeldestelle)
  • Personalausweis oder Paß mit aktueller Meldebescheinigung, ggf. Vollmacht des Gewerbetreibenden;
  • Handelsregisterauszug (falls vorhanden),
  • Kopie des gewerblichen Mietvertrages,
  • Handwerkskarte bei Eintragung in die Handwerksrolle (erhältlich bei der Handwerkskammer),
  • die für die angemeldete Tätigkeit erforderliche Aufenthaltsgenehmigung (bei ausländischen Gewerbetreibenden).

Kosten

Für die An- oder Ummeldung eines Unternehmens wird derzeit eine Bearbeitungsgebühr von € 20 erhoben. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie ihren Gewerbeschein.

Eine Kopie Ihrer Gewerbeanmeldung wird automatisch versandt an die folgenden Institutionen:

  • das Finanzamt: zwecks Erhebung Ihrer Untrnehmensdaten und Zuteilung einer Steuernummer
  • die Berufsgenossenschaft (s. Versicherungen): zwecks Erteilung einer Betriebsnummer für die gesetzliche Unfallversicherung Ihrer Beschäftigten
  • das Statistische Landesamt: lediglich zur statistischen Erfassung Ihrer gewerblichen Tätigkeit, i.d.R. ohne weiteren Kontaktmit Ihnen
  • die Industrie- und Handelskammer und/oder die Handwerkskammer: da Sie je nach Zugehörigkeit gesetzliches Pflichtmitglied dieser Organisationen sind
  • das Handelsregistergericht: falls Sie ein kaufmännisch zu führendes Unternehmen haben und in das Handelsregister eingetragen werden

In der Regel setzen sich diese Institutionen automatisch nach einiger Zeit mit Ihnen in Verbindung. Es ist jedoch empfehlenswert, Ihrerseits auch Kontakt aufzunehmen, um auftretende Fragen möglichst frühzeitig klären zu können.

Weiter zum Thema Gewerbeanmeldung: Genehmigungspflichten

Gewerbeanmeldung – Genehmigung

Genehmigungspflichtige Gewerbearten

Bei einer Reihe von Gewerbearten fallen besondere Anforderungen und Genehmigungsverfahren an:

  • Industrie: Die Errichtung von Anlagen mit besonderen Umwelteinflüssen muß nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz genehmigt werden.
  • Einzelhandel: Für verschiedene Handelsbereiche sind besondere Sachkundenachweise notwendig (Milch, Arzneimittel usw.).
  • Gaststätten und Hotels: Erforderlich ist eine Erlaubnis, die Sie nach einer eintägigen Unterweisung bei der zuständigen IHK vom Gewerbeamt erhalten.
  • Verkehrsgewerbe: Die geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Omnibussen, Mietwagen und Taxen ist genehmigungspflichtig. Die Konzessionen erteilt das zuständige Gewerbeamt, bzw. das Regierungspräsidium.
  • Reisegewerbe: Keine feste Betriebsstätte, die Reisegewerbekarte stellt das zuständige Gewerbeamt aus.
  • Freiberufler: Bei den »geregelten« Freien Berufen (z.B. Rechtsanwälte, Ärzte oder Steuerberater) ist die Niederlassung mit einer Pflichtmitgliedschaft in der zuständigen Kammer verbunden. Bei den »ungeregelten« Freien Berufen (z.B. Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler) bedarf es keiner besonderen Genehmigung.Für eine Reihe weiterer Gewerbezweige gelten ebenfalls besondere Vorschriften (z.B. Überprüfung der persönlichen und wirtschaftlichen Zuverlässigkeit durch das Gewerbeamt):
  • Handelsvertreter
  • Automatenaufsteller
  • Bewachungs- und Versteigerungsgewerbe
  • Spielhallen
  • Pfandvermittler und Pfandverleiher
  • Fahrschulen
  • Güterkraftverkehr usw

Wichtiger Hinweis: Neben diesen „Standard-Fällen“ gibt es noch weitere Umstände, die evtl. eine besondere Genehmigungspflicht beinhalten. Um zu klären, ob Ihr Unternehmen einer Genehmigungspflicht unterliegt, sollten Sie unbedingt das Gewerbeamt konsultieren.

Gewerbeanmeldung – zuständige Behörde

Für die Gewerbeanmeldung ist die Stadtverwaltung Bornheim (Fachbereich 5.1 Ordnung und Soziales, Gewerbeangelegenheiten) zuständig.

Behörde Stadtverwaltung Bornheim – FB 5.1
Adresse Rathausstraße 2
53332 Bornheim
Telefon +49 (0) 2222 / 945-159
Fax +49 (0) 2222 / 945-126
Internet http://www.stadtverwaltung-bornheim.de
Öffnungszeiten Montags–Freitags von 8.30–12.30 Uhr
Donnerstags von 15.00–17.30 Uhr

 

Gewerbeanmeldung – Checkliste

Wer muss sein Gewerbe anmelden?

Alle Selbständigen mit Ausnahme von Freiberuflern sowie land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen müssen Ihre Tätigkeit bei der Gewerbemeldestelle anmelden.

Was ist vorab notwendig?

Klären Sie unbedingt, ob Ihr Gewerbe einer bestimmten Genehmigungspflicht unterliegt.
(s. Genehmigungspflicht)

Falls Ihr Unternehmen in das Handelsregister eingetragen ist, halten Sie einen Auszug Ihres Eintrags zur Verfügung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Ausweispapiere
  • Handelsregisterauszug (falls vorhanden)
  • gewerblicher Mietvertrag (falls vorhanden)
  • für Handwerker: Handwerkskarte
  • für Ausländer: Aufenthaltsgenehmigung
  • € 20.- für die Verwaltungsgebühr

Wo wird die Gewerbeanmeldung vorgenommen?

Zuständig für die Gewerbeanmeldung in Bornheim ist die Stadtverwaltung (Amt 3.3 Ordnungswesen, Gewerbeangelegenheiten), Rathausstraße 2,
53332 Bornheim (siehe Behörde).

Gewerbeanmeldung – Beratung

Was wir für Sie tun können

Die Gewerbeanmeldung ist im Grunde eine Formsache, die kaum einer intensiven Beratung bedarf. Allerdings unter einer Voraussetzung – Ihr Gewerbe ist nicht erlaubnispflichtig und unterliegt keinen besonderen Beschränkungen.

Sollte Ihr Gewerbe aber erlaubnispflichtig sein, sollten Sie dies mit der Gewerbemeldestelle genau besprechen. Bei der Vermittlung von Kontakten und der Begleitung des Prozesses stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Bauen und Investieren

Auf den folgenden Seiten finden Sie wichtige Tipps, die Ihnen bei der Verwirklichung Ihres Bauvorhabens helfen sollen.  Diese beinhalten Informationen zu den einzelnen Schritten Ihres Vorhabens von der Planung über den Ablauf des Baugenehmigungsverfahrens bis hin zur Realisierung.

Überdies finden Sie Hinweise zu den jeweiligen Ansprechpartnern bei der Stadtverwaltung Bornheim, die in das Verfahren einzubeziehen sind.

Wir hoffen Sie mit dieser sachkundigen Hilfestellung bei der Verwirklichung Ihres Vorhabens unterstützen zu können. Selbstverständlich begleiten wir Sie gerne im gesamten Investitions- und Genehmigungsverfahren und stehen Ihnen bei der Realisierung Ihres Vorhabens hilfreich zur Seite.

Inhalte dieser Rubrik:

Planungsphase: Standortsuche, Vorbereitung und Planung

Der Wachstumsprozess Ihres Unternehmens soll auch in Zukunft nachhaltig gesichert werden. Die betrieblichen Kennzahlen unterstützen Ihre Entscheidung zu expandieren und Sie suchen deshalb einen neuen Standort für Ihr Unternehmen.

Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Bornheim unterstützt und berät Sie in dieser Situation gerne bei der Wahl des optimalen Standortes für Ihr Unternehmen. Wir bieten Ihnen Informationen zur:

  • Lage des neuen Betriebsgrundstückes, Anbindung an die öffentliche Infrastruktur (Autobahn, Flughafen, Bahnhof, ÖPNV etc.), Entfernung zu wichtigen Knotenpunkten, Kunden oder Lieferanten
  • Nutzungsmöglichkeiten des Grundstückes, planungsrechtliche Rahmenbedingungen. Hierzu erhalten Sie und/oder Ihr Architekt / Unternehmensberater die kompletten Planunterlagen zu dem Grundstück bzw. zu dem entsprechenden Gewerbegebiet der Stadt Bornheim (Lageplan, Flurkarte, Bebauungsplan etc.)
  • Erschließungssituation des Grundstückes. Die Gewerbegrundstücke sind voll erschlossen (Straße, Kanal, Wasser); Informationen zu weiteren Versorgungsträgern (Gas, Strom, Telefon etc.) erhalten Sie bei uns aus erster Hand (siehe auch Preise am Standort).

Finanzierungsphase: Standortentscheidung, Finanzierung und Grundstückskauf

Für den Standort Ihrer Wahl erörtern wir mit Ihnen die auf Ihre Planungserfordernisse individuell zugeschnittene bzw. noch zu vermessende Grundstücksgröße und informieren Sie umfassend über Kaufpreis sowie sonstige Kosteneinflussgrößen für das Gewerbegrundstück. Den von Ihrem Architekten zu erstellenden Lageplan für Ihr Bauvorhaben stimmen wir insbesondere hinsichtlich der möglichen Grundstücksausnutzung und -anschlüsse, Grünanlagen, Zufahrten, Stellplatzerfordernisse, Zufahrten und ggf. zu berücksichtigender, straßenbegleitender Baum- und Laternenmaststandorte mit Ihnen ab.

Darauf aufbauend erhalten Sie ein genau auf Ihre Anforderungen abgestimmtes, formales Grundstücksangebot, das zusammen mit der Kostenkalkulation Ihres Architekten die Grundlage Ihrer Finanzierungsgespräche mit Banken und sonstigen Finanzierungsinstituten darstellt.

Selbstverständlich vermitteln wir Ihnen auch gerne Ansprechpartner bei Kammern und unseren Gesellschafterbanken, die Sie in allen Fragen rund um die Finanzierung Ihres Bau- und Investitionsvorhabens und möglicher öffentlicher Fördermittel gerne beraten.

Bei Vorlage der Finanzierungszusage steht dem Vertragsabschluss für den Grundstückskauf nichts mehr im Wege. Sie erhalten von uns einen individuellen Kaufvertragsentwurf einschließlich Beschreibung, Lageplan, Ansichten und Schnitte Ihres Vorhabens. Nach Konsultation Ihres Steuerberaters und Klärung letzter vertraglicher Detailfragen vereinbaren wir gerne einen Beurkundungstermin für den Grundstückskauf für Sie bei dem vor Ort ansässigen Notar.

Wir freuen uns, Sie schon bald als neu ansiedelndes Unternehmen in Bornheim begrüßen zu dürfen.

Genehmigungsphase: Bauantrag und -genehmigung

Für einen vollständigen Bauantrag müssen die nachfolgend aufgelisteten Unterlagen vorliegen, die Sie im Vorfeld Ihrer Antragstellung bereits vorbereiten sollten.

  1. Bauantrag
    mit Unterschriften und Angabe der Antragsart (kleiner oder großer Sonderbau)
  2. Lageplan
    insbesondere mit Angaben über Erschließung, Abstandsflächen, Baulasten, Stellplätzen und bei Vorhaben im Plangebiet mit Darstellung der Festsetzungen
  3. Berechnung des Maßes der baulichen Nutzung
  4. Bauzeichnungen im Maßstab 1:100
    Grundrisse, Schnitte, Ansichten mit Angaben über den vorbeugenden und baulichen Brandschutz
  5. Brandschutzkonzept
    bei großen Sonderbauten (Vorhaben nach § 68 Abs. 1 Satz 3 BauO NRW bzw. vergleichbare Regelungen in anderen Bundesländern)
  6. Baubeschreibung
    mit Stellplatznachweis
  7. Gewerbliche Betriebsbeschreibung
    ggf. mit notwendigen weiteren Erläuterungen und besonderen Unterlagen, Nachweisen für die Beurteilung durch die Fachbehörden
  8. Berechnungen
    Nutzflächen, umbauter Raum, Rohbaukosten/Herstellungskosten

Die relevanten Bauanträge können Sie sich aus dem Formulardepot des Fachbereichs Städtebau der Stadt Bornheim jederzeit online herunter laden. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass die oben genannten Unterlagen mindestens in 5-facher Ausfertigung eingereicht werden müssen.

Von großer Bedeutsamkeit ist es, die genehmigungsrelevanten Punkte frühzeitig im Vorfeld der Antragsstellung zu klären. Selbstverständlich stehen Ihnen zur Beantwortung Ihrer Fragen die Ansprechpartner bei der Stadt Bornheim zur Verfügung.

Für die Belange Immissionsschutz, Brandschutz, Arbeitsschutz, Stellplatzerfordernisse etc. können Sie sich mit Ihren Fragen direkt an die Bauaufsicht wenden:

Stadt Bornheim
Bauaufsicht
Herr Steinborn
Rathausstraße 2
53332 Bornheim
Tel.: 02222/945-318

Die Verwirklichung Ihres Bauvorhabens erfordert die Anpflanzung privater Grünflächen und teilweise auch die Herstellung ökologischer Ausgleichsflächen. Fragen in diesem Zusammenhang richten Sie bitte an die Stabstelle Umwelt und Agenda:

Stadt Bornheim
Stabstelle Umwelt und Agenda
Herr Dr. Paulus
Rathausstraße 2
53332 Bornheim
Tel.: 02222/945-308

Bauphase

Sobald Ihnen die (Teil-) Baugenehmigung vorliegt, können Sie „loslegen“. Wir stehen Ihnen auch während der Bauphase gerne zur Verfügung, wenn es zu Problemen bei der Durchführung Ihres Bauvorhabens kommen sollte. Deshalb sind wir dankbar, wenn Sie uns vor Beginn Ihrer Baumaßnahme einen Ansprechpartner bzw. Ihren Bauleiter schriftlich mitteilen.

Öffentlichkeitsarbeit

Für viele Unternehmen wichtig und deshalb nicht zu vergessen ist die begleitende Öffentlichkeits- und Pressearbeit bereits während der Bauphase. Sofern Sie einen öffentlichkeitswirksamen 1. Spatenstich oder eine Grundsteinlegung planen, unterstützen wir Sie gerne dabei.

Nicht zuletzt bei der Ankündigung eines offiziellen Eröffnungstermins Ihres Unternehmens am neuen Standort in Bornheim in den lokalen Medien können Sie auf unsere organisatorische Erfahrung bauen. Sprechen Sie uns einfach darauf an!

Betriebsphase

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bornheim begleitet und betreut Sie auch nach Ihrer Eröffnung und dem Beginn Ihrer Betriebstätigkeit am Wirtschaftsstandort Bornheim. Hier bekommen Sie Hilfe bei Betriebserweiterungen und anderen betrieblichen Anliegen, allgemeine Informationen zum Wirtschaftsstandort Bornheim und zu Fördermitteln, sowie Kontakte zu unternehmerischen Netzwerken.

Der Ansprechpartner bei der Stadt Bornheim ist: Herr Römer, 02222/945-339, sebastian.roemer@stadt-bornheim.de

Finanzen

Inhalte dieser Rubrik:

  • Nationale Förderung – Welche Fördermittel können im Inland in Anspruch genommen werden?
  • EU-Förderung – Welche Fördermittel können von der EU in Anspruch genommen werden?
  • Versicherungen – Welche betrieblichen Versicherungen sollten Sie abschließen?
    Was ist beim Thema Rentenversicherung zu beachten?
  • Beratung – Wer kann weiterhelfen?
  • Links – Wo gibt es mehr Informationen im Internet?

Finanzen – Nationale Förderung

Förderlotse

Wegweiser durch die Förderprogramme für Gründer

Damit aus guten, vielversprechenden Geschäftsideen erfolgreiche Unternehmen werden, brauchen Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen eine solide und ausreichende Startfinanzierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet deshalb ein vielfältiges Instrumentarium an geeigneten Finanzierungsbausteinen an. Sie orientieren sich an den besonderen Herausforderungen der Vorgründungs-, Gründungs- und Wachstumsphase. Die wichtigsten Förderprogramme für diese Zielgruppe stellt das BMWi in der Broschüre Förderlotse – Wegweiser durch die Förderprogramme für Gründer vor.

Das Spektrum ist breit gefächert: Zuschüsse zur Sicherung des Lebensunterhaltes in der Startphase gehören genauso dazu wie Darlehen zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln oder passgenaue Programme zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Technologien bis hin zur Förderung junger Unternehmen auf ausländischen Märkten.

Den vollständigen Überblick über alle Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union und deren Kombinationsmöglichkeiten hält die Förderdatenbank des Bundes bereit.

Fördermittel und Kredite

Die Gründung eines Unternehmens oder einer Niederlassung ist in der Regel auch mit größeren Investitionen verbunden. Gerade für diesen Bereich gibt es eine Reihe von Fördermitteln und zinsgünstigen Krediten, die Sie in Anspruch nehmen können. Primär werden diese Mittel über die KfW-Mittelstandsbank und die NRW.BANK vergeben.

Die KfW-Mittelstandsbank bündelt alle Angebote für Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen. Sie fördert Investitionen deutscher Unternehmen im In- und Ausland. Ergänzend zur Investitionsfinanzierung bietet die KfW Mittelstandsbank Existenzgründern und jungen Unternehmen Finanzierungs- und Krisenberatung an.
Die NRW.BANK ist die Förderbank für das Land Nordrhein-Westfalen. Als wettbewerbsneutraler Partner der Banken und Sparkassen setzt sie das gesamte Spektrum kreditwirtschaftlicher Förderprodukte u.a. in der Existenzgründungs- und Mittelstandsförderung ein.
Die Mittel können bei Ihrer Hausbank beantragt werden. Die Banken sind über aktuelle Kreditprogramme informiert und können Sie individuell beraten.

Fehlende Sicherheiten bei einem Kreditantrag können durch Bürgschaften ersetzt werden. Die Bürgschaftsbank NRW ermöglicht mittelständischen Unternehmern und Freiberuflern kreditfinanzierte Investitionen, indem sie für 80 Prozent des Darlehensbetrages (maximal 1.000.000 Euro) eine so genannte Ausfallbürgschaft gewährt. Sie übernimmt damit ein Risiko, das die Hausbanken nicht allein schultern können und hilft Ihnen, eine Erfolg versprechende Geschäftsidee und Investition zu realisieren.

Beratungsförderung

Seit dem 1. Juli 2007 können landesweit Förderanträge auf Bezuschussung von Gründungsberatung über das Beratungsprogramm Wirtschaft (BPW) gestellt werden. Außerdem können Unternehmen, deren Gründung maximal 5 Jahre zurückliegt, Förderanträge auf Bezuschussung von Festigungsberatung über das BPW beantragen, um externen Expertenrat zur Stärkung von Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit einzuholen.
Beratungsförderung NRW

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert unternehmerisches Know-how für kleine und mittlere Unternehmen sowie Angehörige der freien Berufe. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, die bereits gegründet sind.   Förderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“

Einen umfassenden Überblick über verfügbare Förderprogramme der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer bietet die Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums.

Die Fördermitteldatenbank der Region Köln/Bonn COMPASS unterstützt Unternehmen bei der Akquirierung von Fördermitteln aus unterschiedlichsten Förderprogrammen.

Für die Auswahl geeigneter Förderprogramme vermitteln wir Unternehmen, die sich in Bornheim ansiedeln wollen, gerne einen kompetenten Ansprechpartner für eine persönliche  Beratung.

Spezielle Förderprogramme:

Mikromezzaninfonds Deutschland
Kleine Beteiligungen für Gründer, kleine und junge Unternehmen in NRW

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat 2013 einen neuen Mikromezzaninfonds mit einem Volumen von 35 Millionen Euro aufgelegt. Der Fond bietet Existenzgründern sowie kleinen und jungen Unternehmen wirtschaftliches Eigenkapital bis 50.000 Euro bei einer Laufzeit von zehn Jahren.

Es richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ausbilden, aus der Arbeitslosigkeit gegründet oder von Frauen oder Unternehmern mit Migrationshintergrund geführt werden. Auch gewerblich orientierte Sozialunternehmen sowie umweltorientierte Unternehmen können den Fonds nutzen.

Erwartet wird eine ausreichende wirtschaftliche Tragfähigkeit, die eine vertragsgemäße Abwicklung der Beteiligung erwarten lässt.

Für Rückfragen zu den Beteiligungsmöglichkeiten aus dem Fonds stehen Ihnen die KGB NRW (Kapitalbeteiligungsgesellschaft für die mittelständische Wirtschaft in NRW mbH) und die Bürgschaftsbank NRW zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie in den  Publikationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie unter  www.mikromezzaninfonds-deutschland.de.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Kleine und mittlere Unternehmen (< 250 MA) haben die Möglichkeit, über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie einen Zuschuss zu innovativen Forschungsprojekten zu beantragen.

Weitere Informationen können Sie beim  Zentrum für Innovation und Technik in NRW (ZENIT GmbH) abrufen.

Darüber hinaus bietet die ZENIT GmbH Unterstützung bei Fragen zu den Förderprogrammen und der Antragstellung. Die Ansprechpartner hierfür sind:

Dr. Karsten W. Lemke
Telefon: 0208/ 30004-27
und
Dr. Bernhard Iking
Telefon: 0208/ 30004-73

Weitere Informationen unter  www.zim-bmwi.de.

Sonderfonds Energieeffizienz der KfW-Bank

Nach Aussagen von Energieberatern können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis zu 20 Prozent der jährlichen Energiekosten sparen. Oft ist es jedoch schwierig, die größten Energieverbraucher in einem komplexen Betrieb zu ermitteln. Hier zeigen professionelle und unabhängige Energieberater Einsparpotenziale auf und schlagen konkrete Maßnahmen zur Verbesserungen der Energiebilanz vor.
Um die Unternehmen bei der Finanzierung der anfallenden Beratungskosten zu unterstützen, haben die KfW Förderbank und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen Sonderfonds „Energieeffizienz in KMU“ gegründet. Zuschüsse gibt es sowohl für eine erste Einschätzung der betrieblichen Energieeffizienz, also eine so genannte Initialberatung, als auch für eine vertiefende Analyse, die Detailberatung.
Im Rahmen der Initialberatung werden das Einsparpotenzial identifiziert und erste Umsetzungsvorschläge gegeben. Weist die Erstanalyse größere Schwachstellen auf, kann eine detaillierte Beratung folgen. Hierbei werden die jeweiligen Einsparziele unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten eingehend bewertet, um ein konkretes Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Energieeffizienz zu erstellen. Die Detailberatung kann aber auch ohne vorhergehende Initialberatung in Anspruch genommen werden.
Kleine und mittlere Unternehmen können für beide Arten der Beratung den Sonderfonds Energieeffizienz in Anspruch nehmen. Für eine ein- bis zweitägige Initialberatung erhalten Unternehmen – nach entsprechender Zusage der KfW – einen Zuschuss in Höhe von jeweils 80 Prozent des maximal förderfähigen Tageshonorars von 800 Euro. Bei einer Detailberatung beträgt der anteilige Zuschuss 60 Prozent des maximal förderfähigen Tageshonorars (800 Euro) – bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 8.000 Euro. Der Beratungszeitraum kann sich über acht Monate erstrecken.

Beantragt werden können die Zuschüsse bei den jeweiligen Regionalpartnern der KfW. Für den Rhein-Sieg-Kreis hat diese Aufgabe die IHK Bonn/Rhein-Sieg übernommen.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bornheim leistet gerne im Vorfeld Unterstützung bei der Antragstellung (Herr Römer, 02222/945-339). Natürlich können die Anträge auch direkt bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg eingereicht werden. Ansprechpartnerin ist Ingrid Kessler: 0228/2284-193, kessler@bonn.ihk.de
Weitere Informationen zum Sonderfonds Energieeffizienz sind unter energieeffizienz-beratung.de erhältlich.

Das Klimaprofit Center NRW

Seit dem 31. Mai 2016 steht Ihnen ein Service der EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Umweltministeriums NRW zur Verfügung: das Klimaprofit Center NRW. Es bündelt auf einer übersichtlichen Internetplattform Informationen und Angebote rund um den Klimaschutz für Unternehmen in NRW. Unter anderem finden Sie mit Hilfe des Förder.Navi passende Förderprogramme des Landes und des Bundes, Klimaschutznetzwerke in NRW, kostenfreie und kostenpflichtige Beratungen, eine Energieeffizienz-Expertenliste sowie eine Telefon-Hotline. Weitere Informationen finden Sie unter www.energieagentur.nrw/klimaprofitcenter.

 

ÖKOPROFIT Bonn/Rhein-Sieg richtet sich an Unternehmen aller Branchen

ÖKOPROFIT Bonn/Rhein-Sieg

 

Finanzen – EU-Förderung

EU-Ziel-2-Förderung

Das von der Landesregierung erstellte Operationelle Programm (EFRE) für das Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ für Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2007 von der Kommission in Brüssel genehmigt worden.

Neben der Förderung strukturschwacher Regionen sollen die wirtschaftsstrukturellen Stärken des Landes sowie die besonderen Innovationspotenziale in ganz Nordrhein-Westfalen gezielt unterstützt und weiter ausgebaut werden.

Die strukturpolitischen Schwerpunkte der neuen Förderperiode orientieren sich in starkem Maße an der sogenannten Lissabon-Strategie.

Ein wesentlicher Schwerpunkt wird im Themenbereich Innovation gesetzt. Hierfür ist ein großer Teil der Mittel vorgesehen. Diese Mittel werden – wo immer möglich – nach dem Wettbewerbsprinzip vergeben. Die besten Ideen und Projekte sollen gefördert werden.

Ein zweiter thematischer Förderschwerpunkt ist der Mittelstand: Hier sollen Existenzgründer und Klein- und Mittelunternehmen mit einem zielgerichteten Angebot an Finanzierungs- und Beratungshilfen unterstützt werden.

Auch die spezifischen Probleme der großen Städte stellen einen zentralen Förderschwerpunkt dar.

Grundsätzliche Informationen zum Operationellen Programm EFRE Nordrhein-Westfalen finden sie hier.

Über die neue inhaltliche Schwerpunktsetzung hinaus hat das neue Ziel 2-Programm eine weitere wichtige Änderung: Die Ziel 2-Mittel sind landesweit einsetzbar, eine kleinteilige Fördergebietsabgrenzung, wie sie bisher seitens der EU vorgeschrieben war, gehört der Vergangenheit an.

Ausführliche Informationen über das Programm und die Wettbewerbsaufrufe des Landes NRW in der neuen Förderperiode 2014 – 2020 finden Sie unter  ziel2-nrw.de.

Die Eckpunkte des Operationellen Programms EFRE 2014 – 2020 für Wachstum und Beschäftigung finden Sie hier.

Finanzen – Versicherungen

Bei Gründung eines Unternehmens oder einer Niederlassung sollten Sie auch über einen ausreichenden Versicherungsschutz nachdenken. Welche Versicherungen für Sie sinnvoll sind, hängt zu sehr von der spezifischen Situation Ihres Unternehmens ab, als dass sich eine allgemeingültige Empfehlung geben lässt. Hier finden Sie deshalb zunächst eine Auflistung der wichtigsten Versicherungsarten:

  • Betriebs-Haftpflichtversicherung
    Kommt für Schäden gegenüber Dritten auf
  • Produkt-Haftpflichtversicherung
    Tritt ein, wenn Dritte Schäden durch gelieferte Produkte erleiden
  • Kreditversicherung
    Absicherung ausstehender Zahlungen von Schuldnern (bspw. bei Insolvenz des Schuldners)
  • Einbruch-Diebstahl-Versicherung
    Erstattet Schäden durch Diebstahl, Raub oder Vandalismus
  • Betriebs-Unterbrechungsversicherung
    Bei Unterbrechungen des betrieblichen Ablaufs durch Feuer, Maschinen-, EDV- oder Telefonausfall erstattet die Versicherung die Kosten für den laufenden Betrieb (Miete, Gehälter, etc.)

Neben den hier aufgezählten gibt es eine ganze Reihe weiterer Versicherungsarten. Wir empfehlen Ihnen ein persönliches Gespräch mit einer Versicherung, um Ihren individuellen Bedarf zu klären.

Der Deutsche Versicherungs-Schutzverband bietet Versicherungsanalysen zur Klärung Ihres individuellen Versicherungsbedarfs.

Zusätzlich möchten wir auf eine Informationsseite für Existenzgründer zum Thema Rentenversicherung hinweisen:
http://www.wegweiser-rentenversicherung.info
Die Seite ist entwickelt, speziell um junge Menschen, die sich nach ihrem Studium zu Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Thema Vorsorge beschäftigen, zu informieren. Wegweiser-Rentenversicherung.info enthält spezielle Infos für Existenzgründer. Hier werden Fragen geklärt, wie z.B.: Bin ich Arbeitnehmer oder selbständig? Bin ich „zwangsgeschützt“? Was muss ich als „zwangsgeschütze“ Person in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen?. Bezüglich der privaten Vorsorge zeigt die Seite Möglichkeiten für Existenzgründer auf und hilft mit Tipps und Infos weiter. Fallbeispiele aus der Rentenverischerungs-Praxis können helfen, dem ein oder anderen Problem aus dem Weg zu gehen.
Bei dieser Seite handelt es sich um eine neutrale Informationsplattform, es werden keine Rentenversicherungen verkauft.

Finanzen – Beratung

Was können wir für Sie tun?

Bei der Frage der Finanzierung Ihrer Investionsentscheidung sollten Sie die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Fördermitteln abklären.

Wir vermitteln Ihnen gerne einen kompetenten Ansprechpartner für eine individuelle, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Fördermittelberatung:

Kreissparkasse Köln
Firmenkunden-Center
Sabine Fritze
Aachener Str. 7 – 13
53359 Rheinbach

Tel. 02226 – 904810
Fax 02226 – 904899

eMail: info@ksk-koeln.de
http://www.ksk-koeln.de

Volksbank Köln Bonn eG
Udo Kerzmann
Siegesstr. 23 – 25
53332 Bornheim

Tel. 02222 – 74134
Fax 02222 – 74179

eMail: info@vobaworld.de
https://www.volksbank-koeln-bonn.de/

Rhein-Sieg-Kreis
Referat Wirtschaftsförderung
Dr. Hermann Tengler
Kaiser-Wilhelm-Platz 1
53721 Siegburg

Tel. 02241 – 13 – 23 37
Fax 02241 – 13 – 31 16
eMail: hermann.tengler@rhein-sieg-kreis.de

Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg
Referat Existenzgründung und Unternehmensführung
Bonner Talweg 17
53113 Bonn

Karl Reiners
Tel. 0228 – 22 84 –166
eMail: reiners@bonn.ihk.de

Gerlinde Waering
Tel. 0228 – 22 84 -131
eMail: waering@bonn.ihk.de

Jürgen Zanders
Tel. 0228 – 22 84 -181
eMail: zanders@bonn.ihk.de

Handwerkskammer zu Köln
Beratungszentrum Süd
Harald Hoch, MBA
Ennemoserstraße 10
53119 Bonn

Tel. 0228 – 60 47 9-60
Fax 0288 – 60 47 9-66
email: hoch@hwk-koeln.de

Darüber hinaus empfehlen wir Existenzgründern auch das Startercenter NRW – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie u.a. bei:

Startercenter NRW Bonn/Rhein-Sieg
bei der Wirtschaftsförderung der Bundesstadt Bonn
des Landes Nordrhein-Westfalen
Berliner Platz 2
53111 Bonn

Ansprechpartnerin: Gertrud Hennen
Tel.: 0228/774000
eMail: gertrud.hennen@bonn.de
www.starter-center-bonn-rhein-sieg.de

Finanzen – Links

Der Staat stellt der Wirtschaft in vielfältiger Weise öffentliche Finanzierungshilfen zur Verfügung. Die Finanzierungsprogramme der EU, des Bundes und der Länder sind sehr vielfältig, nicht immer leicht durchschaubar und zum Teil auch kombinierbar.

Anträge auf Fördermittel werden in der Regel von den Kreditinstituten gestellt, die diese der fördermittelgewährenden Stelle zuleiten.

Auf folgenden Webseiten können Sie sich einen ersten Überblick über bestehende Förderprogramme verschaffen:

http://www.kfw.de
Die NRW:BANK ist die zentrale Förderbank des Bundes und bietet viele Informationen zu Förderprogrammen und Gründerthemen.

 http://www.nrwbank.de
Die Investitionsbank NRW ist für die Vergabe günstiger Kredite und Verwaltung von Fördermitteln auf Ebene des Landes Nordrhein-Westfalen zuständig.

Europäisches Mittelstands-Portal
Die EU hat ein neues Internetportal für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) online geschaltet. Das Portal bietet Zugang zu Informationen über das gesamte Spektrum der Politik, Rechtsvorschriften, Programme und Initiativen der EU, die für die KMU in Europa relevant sind.

 COMPASS Fördermitteldatenbank der Region Köln/Bonn
COMPASS unterstützt Unternehmen bei der Akquirierung von Fördermitteln aus unterschiedlichsten Förderprogrammen.

Internationales

Inhalte dieser Rubrik:

  • Auslandsmärkte – Informationen zur Vorbereitung einer Expansion Ihres Unternehmens auf ausländischen Märkten
  • Ausländerrecht – Informationen für ausländische Unternehmen zur Ansiedlung in Deutschland
  • Beschäftigung von Flüchtlingen – Informationen für inländische Unternehmen zu Voraussetzungen und arbeitsrechtlichen Besonderheiten für die Beschäftigung von Migranten
  • Links – Internationales im Internet

Internationales – Auslandsmärkte

Vor der Aufnahme neuer geschäftlicher Aktivitäten im Ausland steht für jedes Unternehmen die kritische Prüfung der eigenen Möglichkeiten. Ob Sie bereits grenzüberschreitend tätig sind oder zum ersten Mal neue Märkte im Ausland anvisieren: Das Außenwirtschaftsportal des Landes NRW unterstützt Sie mit einem umfassenden Informations- und Serviceangebot von allen Akteuren der Außenwirtschaftsförderung in Nordrhein-Westfalen.

http://www.nrw-international.de

Das Enterprise Europe Network ist das größte Netwerk von Informations- und Beratungsstellen in Europa, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Ansprechpartner in Nordrhein-Westfalen ist das Konsortium NRW.Europa, das Ihnen Publikatinen zu den unterschiedlichsten Themen bietet, wie zum Beispiel die Themenreihe „EU-Förderung konkret“. 

Im Themenheft „Förderprogramme der Entwicklungszusammenarbeit – Chancen für NRW-Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern“ erhalten Sie zahlreiche Informationen über Förderprogramme und Finanzierungshilfen, die Unternehmen aus NRW zum Teil mittelbar aber auch direkt nutzen können, um erste Schritte in Entwicklungs- und Schwellenländer zu gehen. Das Themenheft erhalten Sie hier.

Weitere Themenhefte können Sie unter www.nrweuropa/abo abonnieren.

 

Wirtschaftliches Wachstum findet heute vorwiegend in Entwicklungs- und Schwellenländern statt. Geschäftsmöglichkeiten in diesen Ländern bleiben aber häufig ungenutzt, da sie mit hohen wirtschaftlichen und politischen Risiken verbunden sein können. Um diese Risiken zu minimieren und das für einen erfolgreichen Ersteinstieg notwendige Know-how kostengünstig zu erwerben, bietet sich eine Beteiligung an Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) an. EZ-Scouts bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg fungieren in diesem Kontext als Mittler zwischen Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit. Fachkundige Berater mit entwicklungspolitischem Know-how beraten Unternehmen ganz inidviduell zu den Kooperationsmöglichkeiten mit der deutschen EZ und ermöglichen eine schnelle und direkte Kontaktaufnahme zu entsprechenden Ansprechpartnern in den zuständigen Ministerien.

Ihr Ansprechpartner bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg: EZ-Scout Gerhard Weber, Tel. 0228 / 2284-171.

Weitere Informationen zu den EZ-Scouts bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg erhalten Sie hier.

Unternehmen, die auf ausländischen Märkten erfolgreich sein wollen, müssen den relevanten Markt kennen. Dazu gehört das Wissen um rechtlich und steuerliche Bedingungen ebenso wie die Kenntnis der Menschen, Institutionen und Kultur des Landes. Die deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) sind die Partner der deutschen Wirtschaft, wenn es um den Zugang zu ausländischen Märkten geht:

http://www.ahk.de

Die deutschen Auslandshandelskammern sind Ansprechpartner der Industrie- und Handelskammern, Verbänden und Wirtschaftsförderungseinrichtungen und bieten Unternehmen aller Branchen ihre Dienstleistungen an. Dazu gehören:

  • Absatzberatung
    Von der Analyse der Vertriebsstrukturen über die Präsentation der Produkte bis hin zur Vermittlung persönlicher Kontakte.
  • Markstudien
    Analyse ausgehend vom makroökonomischen und regulatorischen Umfeld bis hin zu konkurrierenden Marktteilnehmern und zur Positionierung des Produktangebots.
  • Rechtsauskünfte
    Unterstützung bei Vertragsgestaltung, Firmengründung und allen landesspezifischen Rechtsvorgängen.
  • Terminorganisation
    Reiseorganisation und Vereinbarung von Geschäftsterminen sowie fremdsprachliche Begleitung.

 

Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Bornheim vermittelt für ortsansässige Unternehmen gerne auch den Kontakt zur zuständigen öffentliche Beratungsstelle, wenn es um die Erschließung neuer Märkte im Ausland geht.

Internationales – Ausländerrecht

Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Bornheim unterstützt ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung am Standort Bornheim. Wenn Sie nicht aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) stammen, helfen wir Ihnen insbesondere auch bei dem Kontakt mit den zuständigen Behörden, damit Sie im Rahmen des ausländerrechtlichen Verfahrens möglichst einfach die notwendigen Genehmigungen für Ihr Unternehmen in Deutschland (z.B. uneingeschränkte Aufenthaltsgenehmigung) erhalten.

Im Abhängigkeit vom Herkunftsland gibt es in Deutschland unterschiedliche Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen.

  • Europäische Union: Staatsangehörige von Mitgliedstaaten der Europäischen Union benötigen kein Visum für die Einreise nach Deutschland und unterliegen keinen Restriktionen. Sie können ohne Formalitäten nach Deutschland einreisen und wie ein Inländer Ihr Unternehmen gründen.
  • Australien, Island, Israel, Japan, Kanada, Liechtenstein, Neuseeland, Norwegen, Schweiz, USA, Puerto Rico: Angehörige dieser Staaten können zunächst mit einem Touristenvisum in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die erforderliche unbeschränkte Aufenthaltsgenehmigung auch nach der Einreise bei der zuständigen lokalen  Ausländerbehörde (Service Center) beantragen.
  • Andere Staaten: Angehörige anderer Staaten müssen die Aufenthaltsgenehmigung vor der Einreise bei der jeweiligen deutschen konsularischen Vertretung im Heimatland des Unternehmens beantragen. Je nach Herkunftsland gelten sehr unterschiedliche Regelungen, die Sie beim  Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland erfragen können.

Die Bearbeitung Ihrer Einreise- und Aufenthaltsgenehmigungen vor Ort obliegt der lokal zuständigen Ausländerbehörde, die in der Regel unter Hinzuziehung externer Beratung das Anliegen eines Ausländers, in Deutschland unternehmerisch tätig zu werden, prüft. Ausländer müssen dazu Belege über ihre Absicht, in Deutschland ein Unternehmen zu gründen, beibringen. Dies können z.B. Business-Pläne oder Finanzunterlagen sein. Was im individuellen Fall notwendig ist, sollten Sie vorab mit der lokalen Ausländerbehörde klären.

Erkundigen Sie sich auch nach weiteren deutschen Beratungseinrichtungen vor Ort, die Ihnen weiterhelfen können. So gibt es beispielsweise in sehr vielen Staaten eine  deutsche Auslandshandelskammer, die Sie kompetent beraten kann.

Internationales – Beschäftigung von Flüchtlingen

Die aktuelle Migrationsbewegung stellt unsere Gesellschaft vor besondere Herausforderungen, die auch für Unternehmen von großer Bedeutung sind.

Einerseits bietet der Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte neue Chancen und Potentiale für Unternehmen zur Überwindung des Fachkräftemangels in Deutschland und durch die Beschäftigung von Flüchtlingen wird ein wichtiger Beitrag zu deren Integration geleistet. Internationales – Beschäftigung von Flüchtlingen weiterlesen

Internationales – Links

http://www.nrw-international.de
Außenwirtschaftsportal Nordrhein-Westfalen

http://www.auswaertiges-amt.de
Auswärtiges Amt – Informationen zur Visumspflicht bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland sowie der Suche nach Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland

http://www.ahk.de
Übersicht deutscher Auslandshandelskammern

http://www.ihk-bonn.de
Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Bereich International